Aktuelle Tarifmeldungen: Metall- und Elektroindustrie

Die wichtigsten Fakten in Kürze:

Zeitarbeit neu geregelt bei Volkswagen Osnabrück GmbH

18.09.2023 | Starkes Ergebnis für Zeitarbeitsbeschäftigte der AutoVision! Die IG Metall hat sich auf einen neuen Tarifvertrag zur Regelung der Vergütung und Einsatzbedingungen geeinigt. Im Folgenden die wichtigsten Vorteile auf einen Blick.

Mitbestimmung in der Transformation ist unerlässlich:

Gewerkschaft fordert ein Update des Betriebsverfassungsgesetzes

29.08.2023 | Das Betriebsverfassungsgesetz, welches die Mitbestimmung durch Betriebsräte regelt, feierte im vergangenen Jahr gleich zweimal Geburtstag: Ursprünglich 1952 in Kraft getreten, wurde es 1972 von der damaligen sozialliberalen Koalition zum letzten Mal grundlegend modernisiert – damals galten Faxgeräte als Zukunftstechnik. Es ist höchste Zeit, das Betriebsverfassungsgesetz fit für das 21. Jahrhundert zu machen.

35-Stunden-Woche bei KME Mansfeld

KME Mansfeld stellt auf 35-Stunden-Woche um - Tarifabschluss macht eine der ersten betrieblichen Lösungen in Sachsen-Anhalt möglich

17.08.2023 | Der Kupferproduzent KME Mansfeld wird ab dem 1. Januar 2024 auf eine 35-Stunden-Woche umstellen. In Sachsen-Anhalt gilt dies als eine der ersten betrieblichen Regelungen zur Angleichung der Arbeitszeit. Bereits zum 1. Januar 2024 wird die Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden für die Belegschaft reduziert. Das Entgelt bleibt trotz der kürzeren Arbeitszeit gleich. Der Schritt zur 35-Stunden-Woche ist ein Erfolg für den Betriebsrat und die IG Metall.

Arbeitszeit ist Lebenszeit - Zeit als wertvollste Ressource unseres Lebens

Save the Date: Fachtagung 2023

01.08.2023 | In einem atemberaubenden Tempo verändert sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, wie wir unsere Arbeitszeit verbringen und wie wir zwischen Berufs- und Privatleben balancieren. Wenn es nach den Arbeitgebern geht, werden diese Veränderungen zulasten der Beschäftigten vorgenommen. Die Zeiten, in denen nur von 9 bis 16 Uhr gearbeitet wurde, gehören der Vergangenheit an. Die moderne Arbeitswelt erfordert Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was nicht selten zu einer Entgrenzung der Arbeitszeit führt. Insbesondere nach der Corona-Pandemie haben sich viele Debatten in der Praxis verselbstständigt. Doch als IG Metall haben wir den Anspruch die Arbeit und die Arbeitszeit von Morgen zu gestalten und die Interessen der Beschäftigten in den Vordergrund zu rücken.

Zukunft für Continental-Belegschaft schaffen und Weg von Arbeit in Arbeit ebnen

Stiebel Eltron will in Gifhorn Produkte für die Energiewende bauen

19.07.2023 | Die IG Metall begrüßt die Absichtserklärung von Stiebel Eltron mit Continental, den Standort des Automobilzulieferers in Gifhorn übernehmen und Komponenten der Wärmepumpen-Wertschöpfung zukünftig auch im Osten Niedersachsens produzieren zu wollen. Von Continental heißt es dazu: Die Verhandlungen über Nutzungsmöglichkeiten am Standort Gifhorn werden umgehend aufgenommen.

Continental plant Produkte in Gifhorn bis 2027 auslaufen zu lassen

Gewerkschaft fordert rasche Klarheit über Zukunftsperspektiven für die Beschäftigten

07.07.2023 | Die IG Metall fordert vom Continental-Vorstand, so schnell wie möglich verlässliche Perspektiven für die rund 850 Beschäftigten am Standort Gifhorn zu schaffen. Das Unternehmen hatte zuvor angekündigt, die Produktion in Gifhorn bis zum Jahr 2027 schrittweise auslaufen zu lassen und seine Geschäftsaktivitäten in Gifhorn sukzessive einzustellen.

Stark in der Metall- und Elektroindustrie:

Auf dem Weg zum Tarif mit der IG Metall

28.06.2023 | Tarifverträge sind ein Garant für faire Arbeitsbedingungen und gute Entgelte. Was es dafür braucht? Tarifbindung. Die Reise beginnt im Osten, bei der Jungheinrich Landsberg AG & Co KG in Sachsen-Anhalt. Hier haben die Beschäftigten beschlossen, gemeinsam für einen Tarifvertrag zu kämpfen. Ausschlaggebend sind für sie unter anderem die aus der Zeit gefallenen Ost- und West-Unterschiede im Portemonnaie der Beschäftigten.

Nachhaltige Entgeltsteigerung von 5,2 Prozent tritt in Kraft:

Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie erhalten mit diesem Monat mehr Geld

05.06.2023 | Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erhalten ab Juni 5,2 Prozent mehr Entgelt. Bereits bis Februar 2023 wurden die ersten 1.500 Euro Inflationsausgleichsprämie (brutto gleich netto) auf die Konten der Arbeitnehmer*innen überwiesen. Damit tritt nun der zweite finanzielle Schritt des Tarifergebnisses, das im November 2022 ausgehandelt worden ist, in Kraft. Weitere 1.500 Euro steuerfreie Inflationsausgleichsprämie erfolgen bis Februar 2024, sofern der volle Betrag nicht bereits ausgeschöpft wurde. Eine weitere Erhöhung der Entgelttabellen findet im Mai 2024 statt – hier gibt es dauerhaft weitere 3,3 Prozent.

M&E: 18,4 % T-Geld

18,4 Prozent – jetzt kommt das Transformationsgeld

21.02.2023 | Jetzt gibt es das T-Geld: Mit der Februar-Abrechnung erhalten Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie eine Sonderzahlung – 18,4 Prozent vom Monatsentgelt zusätzlich. Das Transformationsgeld – oder Transformationsbaustein – kann auch zur Beschäftigungssicherung genutzt werden.

1.500 Euro netto - Inflationsausgleichsprämie jetzt

27.01.2023 | 1.500 Euro netto Extra für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie. Jetzt kommt die zweite Hälfte der "Inflationsausgleichsprämie": noch mal 750 Euro. Die IG Metall hat die Inflationsausgleichsprämie im Metall-Tarifabschluss im November des letzten Jahres durchgesetzt - neben dauerhaften Tariferhöhungen.

Übernahme Tarifabschluss

Übernahme in allen Tarifgebieten durchgesetzt!

02.12.2022 | Das ist der Abschluss: +5,2 % ab 1. Juni 2023 und +3,3 % ab 1. Mai 2024 +++ 3.000 € Inflationsausgleichprämie +++ Für Auszubildende gibt es ebenso +5,2 % und +3,3 % Vergütungssteigerung, dazu 1.100 € Prämie.

Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt

Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt erhalten dauerhaft mehr Geld – Ausbildungsvergütungen steigen mit bis zu 12 Prozent überproportional an

01.12.2022 | Mit dem Durchbruch in der Tarifauseinandersetzung der Metall- und Elektroindustrie erhalten die Beschäftigten in Sachsen-Anhalt ein deutliches Entgeltplus.

Metall- und Elektroindustrie Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

Pilotabschluss für die Region übernommen - IG Metall: „Ein Stück Sicherheit in äußerst herausfordernder Zeit! – Ohne Warnstreiks wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen!“

28.11.2022 | Osnabrück – Die IG Metall und der Arbeitgeberverband haben sich am 28.November 2022 in Osnabrück in der 5. Verhandlung auf die Übernahme des Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg für die Metall- und Elektroindustrie geeinigt.

Einigung zwischen IG Metall und NiedersachsenMetall erzielt

Pilotabschluss der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen übernommen

25.11.2022 | Nach vier ergebnislosen Verhandlungsrunden konnte vergangene Woche in Baden-Württemberg der Durchbruch in der Metall- und Elektroindustrie erzielt werden. Zwischen IG Metall und NiedersachsenMetall erfolgte nun mehr die Übernahme des Pilotabschlusses.

Weihnachtsgeld

Verdiente Vorfreude. Auch in schwierigen Zeiten.

21.11.2022 | Das Weihnachtsgeld ist eine jährlich wiederkehrende tarifliche Sonderzahlung und wird zusätzlich zum regelmäßigen Monatseinkommen mit dem Novemberentgelt ausgezahlt. Der Zeitpunkt der Auszahlung wird durch Betriebsvereinbarung geregelt. Er darf nicht nach dem 1. Dezember liegen.

Tarifeinigung im Südwesten erzielt – Übernahme des Pilotabschlusses in Tarifgebieten des IG Metall Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt angestrebt

18.11.2022 | Nach einem langen Verhandlungsmarathon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnte in Baden-Württemberg eine Tarifeinigung in der Metall- und Elektroindustrie erzielt werden. So sollen die Entgelte ab dem 1. Juni 2023 um 5,2 Prozent und ab dem 1. Mai 2024 um weitere 3,3 Prozent steigen. Ferner erhalten die Beschäftigten eine steuerfreie Inflationsprämie von 3.000 Euro, die in zwei Tranchen ausgezahlt wird. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2024. Die Übernahme des Pilotabschlusses wird vom IG Metall-Vorstand in allen Tarifgebieten empfohlen.

Rund 700 Beschäftigte bei Kundgebung in Braunschweig – ME-Arbeitgeber und Volkswagen sollten sich warm anziehen

17.11.2022 | In diversen Verhandlungsrunden in der Metall- und Elektroindustrie sowie bei der Volkswagen AG zeichnete sich bis zum heutigen Tag keine finale Zieleinfahrt ab: Statt auf die karierte Flagge zu zusteuern, krochen die Arbeitgeber bislang mit platten Reifen zu den Tarifverhandlungen. Während in der Metall- und Elektroindustrie bereits die Warnstreiks in vollem Gange sind, befindet man sich bei den Verhandlungen zum Volkswagen-Haustarifvertrag noch in der Friedenspflicht.

Konflikt in der Tarifrunde 2022 spitzt sich zu – Tausende Beschäftigte in Hannover und Osnabrück auf der Straße für 8 Prozent mehr Geld

16.11.2022 | Die Weichen sind auf Entgelterhöhung gestellt: 8 Prozent mehr Geld fordert die IG Metall für die 3,8 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie. Dafür sind in Hannover mehr als 5000 Beschäftigte auf die Straße gegangen – unter anderem nahmen hier Belegschaften von ZF Wabco, Komatsu Germany, MTU Maintenance, Miele (Werk Lehrte) und Robert Bosch (Werk Hildesheim) sowie viele weitere teil. In Osnabrück beteiligten sich an einer Großkundgebung mehr als 1800 Kolleginnen und Kollegen, unter anderem von Volkswagen Osnabrück und KME Germany.

Große Warnstreikkundgebungen in Salzgitter, Northeim und Aerzen

Mehr als 4.500 Beschäftigte stinksauer über Arbeitgebergeiz

15.11.2022 | Seit Ende der Friedenspflicht haben sich bundesweit mehr als eine halbe Million Beschäftigte vor die Werkstore und Betriebe begeben, um ihrer Wut über die Arbeitgeberseite in der Tarifrunde 2022 der Metall- und Elektroindustrie Ausdruck zu verleihen. Im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nahmen mehr als 30.000 Kolleginnen und Kollegen an über 300 betrieblichen Aktionen teil.

Tarifrunde Metall- und Elektroindiustrie

Los jetzt! Gemeinsam solidarisch für 8 Prozent

14.11.2022 | Seit Ende der Friedenspflicht haben sich mehr als 26.000 Kolleginnen und Kollegen der Metall- und Elektroindustrie im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt an den Warnstreiks beteiligt – diese setzen sich aus über 290 betrieblichen Aktionen zusammen.

Vier Verhandlungen und kein Halleluja – Beschäftigte in Sachsen-Anhalts Metall- und Elektroindustrie setzen Warnstreiks fort

11.11.2022 | Eigentlich hätte Sachsen-Anhalts VME-Verhandlungsführer Aschenbach es besser wissen müssen: Vor seinem Betrieb, bei KSB in Halle, haben Beschäftigte bereits kurz nach Ende der Friedenspflicht die Arbeit niederlegt, um ihrem Zorn über die Haltung der Arbeitgeber in der Tarifrunde 2022 Ausdruck zu verleihen.

Vierte Tarifverhandlung der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen endet erneut ergebnislos

11.11.2022 | Drei Tarifverhandlungen haben die Fronten zwischen Arbeitgeberseite und IG Metall verhärtet, in Niedersachsen fand am Donnerstagabend die vierte Verhandlung der Tarifvertragsparteien statt, um Lösungswege der verfahrenen Situation der Tarifrunde zu diskutieren.

Mehr als 20.000 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

Erste Warnstreikwoche endet mit deutlichem Zeichen an die Arbeitgeberseite 

04.11.2022 | Seit Ende der Friedenspflicht haben sich mehr als 20.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt an Warnstreiks beteiligt – diese nahmen an mehr als 280 betrieblichen Aktionen teil.

Proteste in der Metall- und Elektroindustrie dauern an

In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt heute mehr als 4600 Warnstreikende

03.11.2022 | „Wer die Preise kennt, fordert 8 Prozent!“, so lautet vielerorts der Slogan selbstgefertigter Banner und Transparente von Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie.

Warnstreiks dauern an

Mehr als 6.400 Beschäftigte beteiligen sich heute in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

02.11.2022 | Am heutigen Tag haben landauf, landab Beschäftigte für ihre berechtigten Forderungen einer achtprozentigen Entgelterhöhung die Arbeit niedergelegt. Im IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben sich alleine heute 6.400 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Insgesamt haben seit Ende der Friedenspflicht fast 11.000 Arbeitnehmer:innen an Protestaktionen teilgenommen.

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