Transformation im Bezirk

Schon vor Corona hat die IG Metall den Begriff „Transformation“ gewählt, um all die Veränderungen zu beschreiben, die aktuell die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen stark beeinflussen. Wir verstehen darunter neben der Digitalisierung von Prozessen und Produkten auch die Veränderungen in der Produktion, die durch (klima-)politisch motivierte Beschlüsse veranlasst sind. Das betrifft vor allem die Automobilbranche, aber auch z.B. energieintensive Branchen wie die Stahl- und Aluminiumbranche. Klar ist auch: die Kostenkonkurrenz wird von den Arbeitgebern weitergetrieben. Und der Prozess hat das Potenzial, auch die gesellschaftliche und politische Entwicklung in gefährlicher Weise zuzuspitzen. Höchste Zeit also, die allzu vielen offenen Fragen kritisch zu beleuchten und Lösungsansätze vorzustellen.

 

Dazu wollen wir mit unseren Vorträgen, Veranstaltungen und Diskussionen beitragen und genauer hinschauen: Was ist mit Transformation gemeint, wer treibt sie aus welchen Motiven voran, welche Auswirkungen hat sie auf Produktionsprozesse, Standorte, Arbeitsbedingungen und wie können wir und andere Akteure die Gestaltung der Transformation beeinflussen? Dafür nehmen wir Politik, Branchen, Beispielbetriebe und internationale Entwicklungen unter die Lupe. 

Corona-Krise und Transformation: Mit Solidarität und Stärke aus der Krise

Die IG Metall hat sich als „Ersthelferin“ in der Krise bewährt. Noch ist aber nicht klar, wie der Ausweg aus der Corona-Krise aussehen wird. Manche Unternehmen waren dabei von der Krise kaum berührt und haben sogar steigende Aufträge. Andere beschleunigen jetzt den bereits begonnenen Prozess der Transformation. Und zunehmend mehr Betriebe wollen aktuell die Situation dazu nutzen, tarifliche und betriebliche Standards abzusenken und drohen mit Schließungen, Personalabbau oder Verlagerungen.

 

Jetzt gilt es, unsere ureigenen Stärken für einen kraftvollen und nachhaltigen Ausweg aus der Krise in Anschlag zu bringen: die umfassende und vorausschauende Gestaltung der Arbeitswelt, die tarif- und betriebspolitisch gerechte Umverteilung wirtschaftlichen Wachstums sowie die aktive Mitgestaltung des sozial-ökologischen Umbaus von Wirtschaft und Gesellschaft. Unser Einstehen und Kampf für eine zukunftsfähige Arbeitswelt, in der gute und sichere Arbeit den Grundpfeiler der sozial-ökologischen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft bildet, ist aktuell wichtiger denn je.

 

Wie aber können wir die unmittelbaren wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Corona abfedern? Darüber wollen wir mit Betriebsräten und Vertrauensleuten in den kommenden Wochen und Monaten diskutieren, um mit umfassenden Schutzmaßnahmen und Initiativen auf betrieblicher, tariflicher und politischer Ebene reagieren zu können. Als Grundlage haben wir ein "Diskussions- und Aktionspapier" zusammengestellt, dessen Ziele wir mit unseren Mitgliedern ausgestalten möchten.

 

 

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  • Gute Arbeit für alle!
  • Gemeinsam für ein Gutes Leben!
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  • modern.bilden
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  • Respekt! Kein Platz für Intoleranz, Rassismus und Diskriminierung