Für die 35-Stunden-Woche in Ost und West

Über 100 Referent*innen setzen ein Zeichen für 35-Stunden-Woche in Ostdeutschland

  • 10.02.2019
  • News, Tarif, Metall & Elektro

"Über 100 Referent*innen aus dem Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt setzen ein Zeichen im Kampf um 35-Stunden-Woche in Ostdeutschland. Nach 30 Jahren der staatlichen Einheit Deutschlands gibt es kein Argument, in der Metall- und Elektroindustrie bei der Arbeitszeit mit zweierlei Maß zu messen.“

Der 10. Referent*innen Kongress des Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt setzt während des Jubiläumskongresses im Bildungs- und Tagungszentrum Springe ein Zeichen im Kampf um die 35-Stunden-Woche in Ostdeutschland – denn die soziale Einheit Deutschlands verträgt keine unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbedingungen in Ost und West. Wir werden die Thematik in unseren Seminaren ganz oben auf die Agenda setzen und stehen zur Einführung der 35-Stunden-Woche im Osten auf Ebene des Flächentarifvertrags der Metall- und Elektroindustrie. Wir fordern die Arbeitgeber au,f jetzt zügig die konstruktiven Verhandlungen fortzusetzten. Basis dafür muss das zwischen dem Arbeitgeberverband Berlin-Brandenburg und der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen im November unterschriebene Eckpunktepapier sein. Wir erwarten von den Westdeutschen Arbeitgeberverbänden und Gesamtmetall, dies nicht zu blockieren, sondern positiv zu unterstützen. Kolleginnen und Kollegen, wir stehen an Eurer Seite!