Meldungsarchiv: Tarif

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Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

Beschlossen: IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Entgelt, flexible Altersübergänge und Anspruch auf Bildungsteilzeit

  • 27.11.2014
  • kw/igm
  • News, Metall & Elektro

Frankfurt am Main – Die IG Metall hat für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen von 5,5 Prozent für die nächsten zwölf Monate sowie einen neuen Tarifvertrag für flexible Altersübergänge (Altersteilzeit) und tarifliche Regelungen zur Bildungsteilzeit gefordert. Das beschloss der Vorstand der Gewerkschaft am Donnerstag in Frankfurt. „Für die konjunkturelle Schwarzmalerei der Arbeitgeber besteht kein Anlass: Unsere Forderung ist wirtschaftlich vernünftig und sichert den Beschäftigten einen angemessenen Anteil an der konjunkturellen Entwicklung. Verlässlichkeit ist die politische Leitlinie der IG Metall“, sagte Detlef Wetzel, Erster Vorsitzender der IG Metall. Die wirtschaftliche Situation der Metall- und Elektrounternehmen sei stabil und die Ertragslage befinde sich auf einem hohen Niveau. Auch der aktuelle Ifo-Geschäftsklima-Index für das Verarbeitende Gewerbe habe sich im November aufgehellt. Grundlage der Forderung sei die gesamtwirtschaftliche Produktivitätsentwicklung und die Zielinflationsrate der EZB. Dazu komme eine Umverteilungskomponente, um die Beschäftigten am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen. „Eine stabile Lohnentwicklung ist Voraussetzung für eine nachhaltige Stärkung der Binnennachfrage“, sagte Wetzel. ...

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Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt

IG Metall beschließt Forderungspaket

  • 25.11.2014
  • kw/igm
  • News, Presseinfos, Metall & Elektro

Magdeburg – Die Tarifkommission für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt hat am heutigen Dienstag die Tarifforderung beschlossen: Neben einer Entgelterhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten, fordert die IG Metall Altersteilzeit und Bildungsteilzeit.

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Tarifrunde Volkswagen/Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen/Region Osnabrück-Emsland

Beschluss der Tarifkommissionen: 5,5 Prozent mehr Geld

  • 25.11.2014
  • kw/igm
  • News, Presseinfos, Metall & Elektro, Volkswagen

Hannover – Die Tarifkommissionen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen sowie für die Beschäftigten der Volkswagen AG und Financial Services haben am heutigen Dienstag die Tarifforderung beschlossen: • Für die 75.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen und die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in der Region Osnabrück/Emsland will die IG Metall ein Forderungspaket aus drei Komponenten erzielen: 5,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten, Altersteilzeit und Bildungsteilzeit. • Für die 115.000 Beschäftigten der Volkswagen AG und Financial Services fordert die IG Metall ebenfalls 5,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Im Gegensatz zur Tarifforderung für die Fläche der Metall- und Elektroindustrie ist die Fortführung der Altersteilzeit bei Volkswagen in der anstehenden Tarifrunde kein Thema. Der Tarifvertrag läuft erst Ende 2016 aus. Stattdessen will die IG Metall die Erhöhung der Anzahl an Ausbildungsplätzen auf 1.400 durchsetzen sowie Gespräche über einen ‚Zukunftsplan Gute Arbeit‘ mit dem Unternehmen beginnen. ...

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Große Vertrauensleutekonferenz

Meine stimmt Vertrauensleute auf eine harte Tarifrunde ein. Osterloh: "Betriebsräte und Vertrauensleute - Ein erfolgreiches Team". Wetzel: "Vertrauensleute bilden Rückgrat der innerbetrieblichen Demokratie"

  • 22.11.2014
  • kw/igm
  • News, Presseinfos, Volkswagen, Metall & Elektro, Video

Braunschweig - An der Großen IG Metall-Vertrauensleutekonferenz nahmen mehr als 1.900 Vertrauensleute aus den Werken der Volkswagen AG und der Financial Services teil. Zwei Themenfelder bestimmten die Vorträge und Debatten der Konferenz am heutigen Samstag in Braunschweig: Mitbestimmung und die Tarifrunde bei Volkswagen.

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KME

KME will in Osnabrück 350 Arbeitsplätze abbauen; IG Metall: „Belegschaft will nicht für Managementfehler zahlen!“

  • 20.11.2014
  • kw/igm
  • News, Presseinfos, Metall & Elektro

Osnabrück – Die IG Metall erhebt schwere Vorwürfe gegen das Management des Osnabrücker Kupferherstellers KME. Kurz vor Weihnachten verkündet das Unternehmen den Abbau von 350 Arbeitsplätzen und die komplette Verlagerung der Kupferrohrproduktion in das Werk Menden im Sauerland. Die KME-Beschäftigten in Osnabrück zogen im Rahmen der heutigen Betriebsversammlung (20.11.) aus Protest gegen den geplanten Arbeitsplatzabbau zu einer Demonstration vor das Werkstor. Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, erklärte: „Die geplanten Entlassungen sind eindeutig auf Managementfehler zurückzuführen. Insbesondere das Management der italienischen Mehrheitseigner Intek S.p.A. hat Entwicklungen auf dem Kupfermarkt komplett verschlafen. Die Osnabrücker Belegschaft soll das jetzt ausbaden und wird darüber kurz vor den Weihnachtsfeiertagen rücksichtslos informiert.“

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