am 3. Mai

Zukunftstarifverträge – Transformation aktiv gestalten!

  • 29.03.2022
  • News

Unser Anspruch in der Transformation lautet klar und unmissverständlich, die Zukunft zu gestalten, anstatt von dieser überrumpelt zu werden! In der Tarifrunde 2021 der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall tarifpolitische Instru­ente verhandelt und auf den Weg gebracht, um diesem Anspruch gerecht zu werden: Betriebs- und Tarifparteien können nunmehr „Zukunftstarifverträge“ abschließen.

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Kerngedanke ist, Vereinbarungen zu schaffen bevor die Krise kommt und so unter Beteiligung aller Zukunftskonzepte zu entwickeln. Im Unterschied zu reinen Standort- und Beschäftigungssicherungsvereinbarungen wenden Zukunftstarifverträge nicht nur reaktiv Schaden von Beschäftigten und Betrieben ab, sondern sind Mittel, um Zukunftsthemen vorausschauend und beteiligungsorientiert in den Blick zu nehmen. Hierzu zählen die Entwicklung von Zielbildern sowie verbindliche Regelungen zu Qualifizierung, Zukunftsprodukten, Veränderungsmanagement und Standort- und Beschäftigungsentwicklung für den jeweiligen Betrieb.

 

Wann: 3. Mai 2022, 15:00 – 16:30 Uhr  
Wo und wie: Online über Zoom  

 

Mit uns diskutieren:

  • Carsten Maaß – Gewerkschaftssekretär Schwerpunkt Tarifpolitik, Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
  • Jens Schäfer – GBR-Vorsitzender WABCO
  • Moderation: Britta Dobben – Gewerkschaftssekretärin Projekt Weiterbildungsmentor*innen

Bundesweit konnte die IG Metall erste positive Erfahrungen mit Zukunftstarifverträgen sammeln. Am Beispiel des 2021 abgeschlossenen Zukunftstarifvertrags bei ZF/Wabco soll das neue Instrument für die Gestaltung der Transformation in unserem Bezirk näher beleuchtet werden. Um nur einige der Fragen und Herausforderungen an dieser Stelle zu nennen:

  • Welche Themen lassen sich mit Zukunftstarifverträgen bearbeiten?
  • Verfügen wir hierfür über ausreichend Expertise und Vorwissen?
  • Wie können wir Aktive und Beschäftigte mit auf den Weg zu nehmen?
  • Kann der Zukunftstarifvertrag von ZF/Wabco als Blaupause für andere
  • Betriebe und Unternehmen dienen?
  • Worin unterscheidet sich dieser von vergangenen Vereinbarungen zur
  • Standort- und Beschäftigungssicherung?