SAS Autosystemtechnik GmbH

Verhandlungsergebnis bei der SAS Autosystemtechnik GmbH in Wolfsburg erzielt – Beschäftigte profitieren ab 2022 von Tarifverträgen der Volkswagen Group Services GmbH

  • 16.07.2021
  • News, Presseinfos, Tarif

Gute Nachrichten können am heutigen Tag in Wolfsburg verzeichnet werden: Die IG Metall konnte in Verhandlungen mit der SAS Autosystemtechnik GmbH ein Tarifergebnis erzielen. Dieses wird ab dem 01. Januar 2022 wirksam und sieht dabei vor, dass fortan die Tarifverträge der Volkswagen Group Services GmbH auch Wirksamkeit für die SAS-Beschäftigten haben.

Frederic Speidel, Verhandlungsführer IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt (Foto: Heiko Stumpe)

„Das sind äußerst erfreuliche Nachrichten für die Kolleginnen und Kollegen bei SAS, die täglich wertvolle Arbeit im Bereich der Kontraktlogistik leisten. Durch den Anerkennungstarifvertrag wird SAS Teil der tarifgebundenen Kontraktlogistik-Familie im Automobilcluster von Volkswagen“, erklärt Frederic Speidel, Verhandlungsführer der IG Metall, in Wolfsburg. Damit würden „die Beschäftigten mit einem erheblichen Plus am Ende des Monats nach Hause gehen. Neben dem Mantel- soll auch der der Entgelttarifvertrag einschließlich aller Ergänzungsvereinbarungen der VW Group Services GmbH für die SAS-Belegschaft gelten!“

 

Auch über die Gewährung der tariflichen Zusatzvergütung sowie die Zuwendungen für die betriebliche Altersvorsorge dürfen sich die Arbeitnehmer*innen bei SAS nun freuen. „Insgesamt bedeutet der Tarifabschluss eine Besserstellung der Beschäftigten in zahlreichen Bereichen. Ferner konnten wir ein zusätzliches Schmankerl rausverhandeln: Die Mitarbeiterschaft erhält im August 2021 eine einmalige Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro. Für den Fall, dass der Corona-Höchstbetrag von 1.500 Euro überschritten wird, erfolgt die Zahlung als Bruttozahlung.“, so Speidel weiter.

 

Der Gewerkschafter verweist darauf, dass mit der Eingruppierung in das neue Entgeltsystem bei SAS kein Beschäftigter schlechter gestellt wird: „Ein Tarifergebnis, über das sich letztlich jede einzelne Kollegin und jeder Kollege freuen kann“, attestiert Speidel weiter.

 

(Presseinformation Nr. 77/2021)