Tarifergebnis für VW Vertriebsbetreuungsgesellschaft erzielt: 1.400 Beschäftigte erhalten in zwei Schritten deutlich mehr Geld

  • 09.12.2013
  • mm/dud
  • News, Betrieb, Presseinfos

Wolfsburg - Nach ausgesprochen schwierigen Tarifverhandlungen, konnte ein Tarifkompromiss erzielt werden. Rund 1.400 Beschäftigte der VW Vertriebsbetreuungsgesellschaft (VG) erhalten deutlich mehr Geld: Rückwirkend zum 1. September 2013 werden die Entgelte um 3,4 Prozent angehoben. In einem zweiten Schritt steigen die Entgelte zum 1. Juli 2014 um 2,2 Prozent. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten mit der Entgeltzahlung diesen Monat einen Einmalbetrag von 275 Euro. Die Laufzeit der neuen Entgelte endet am 28. Februar 2015.

Archivfoto: Warnstreik am 11.9.2013 bei VW VG in Wolfsburg

Thilo Reusch, IG Metall-Verhandlungsführer, zeigte sich mit dem erstrittenen Kompromiss zufrieden. "Die Beschäftigten erhalten, wie die der anderen Volkswagen-Töchter, endlich eine Entgelterhöhung im Volumen des letzten VW-Tarifabschlusses. Die nächste Entgelt-Tarifrunde wird parallel zu Volkswagen stattfinden. Dieses Ergebnis ist nicht zuletzt auch auf die Warnstreikaktionen in Wolfsburg zurückzuführen."

Zusätzlich wurde vereinbart, dass die Tarifvertragsparteien die Gespräche über die Einführung von einheitlichen Tarifbedingungen für alle Beschäftigten der VW-Vertriebsbetreuungsgesellschaft fortführen und bis Ende Juni 2014 dazu Regelungen abschließen.

Die rund 1.400 Beschäftigten der VW-Vertriebsbetreuungsgesellschaft betreuen bundesweit die VW-Händlerbetriebe in allen Servicefragen sowie im IT-Bereich. Bislang gelten zum Teil völlig unterschiedliche Arbeitsbedingungen. Teilweise gelten gar keine Tarifverträge und zum Teil gelten regional unterschiedliche Kfz-Handwerkstarifverträge, die in einigen Regionen, wie beispielweise in Wolfsburg, schon seit längerer Zeit nicht mehr erhöht wurden. 

Vor diesem Hintergrund wollen VG-Geschäftsführung und IG Metall gerechte, transparente und bundesweit einheitliche Tarifbedingungen schaffen und den Wildwuchs beenden. "Ein erster Schritt dazu ist jetzt gemacht", so Reusch.

 

(Presseinformation 68/20013)

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