IG Metall fordert Politik und Arbeitgeber zur Umkehr auf

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse führen in die Altersarmut

  • 05.10.2012
  • News, Presseinfos

Hannover – Anlässlich des "Welttages für menschenwürdige Arbeit" hat die IG Metall in Betrieben und auf Marktplätzen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt die Politiker und Arbeitgeber zur Umkehr aufgefordert. "Die Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen ist ein Skandal. Menschen, die sich von befristetem Job zu befristetem Job hangeln müssen oder als Leiharbeitnehmer arbeiten, einen Midi- oder Minijob haben, leben heute an der Armutsgrenze und werden im Alter ebenfalls arm sein. Der Zynismus der Politiker, die prekär Beschäftigte auffordern, eine private Altersvorsorge zu betreiben, ist nicht zu übertreffen und treibt einem die Zornesröte ins Gesicht," so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Beide großen Parteien, kritisierte Meine erneut, würden das Problem der zunehmenden prekären Arbeitsverhältnisse ignorieren und hätten keine Antworten auf die drohende Altersarmut breiter Bevölkerungsschichten. Im Gegenteil: Gesetzliche Regelungen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse würden nicht geschaffen und das Rentenniveau solle gekürzt werden. Mit einer verlässlichen Politik für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer habe das nichts zu tun.

 

(Presseinformation Nr. 76 / 2012 des IG Metall-Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt)

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