Metall- und Elektroindustrie

Immer mehr Betriebe ziehen Tariferhöhung von 2,7 Prozent auf Februar vor - Über 11.700 Beschäftigte profitieren

  • 28.11.2010
  • kw/igm
  • News, Tarif, Metall & Elektro, Presseinfos

Hannover - Immer mehr Konzerne und mittelständische Unternehmen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ziehen die tarifliche Entgelterhöhung von 2,7 Prozent vor. Mehr als 11.700 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie erhalten bereits im Februar 2011 mehr Geld. „In der Krise mussten die Beschäftigten erhebliche Einbußen hinnehmen, jetzt, im Aufschwung, fordern die Beschäftigten ihren angemessenen Anteil am Erfolg der Unternehmen ein,“ so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, am heutigen Sonntag.

Für rund 11.745 Beschäftigte in 12 Betrieben in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist die Erhöhung der Entgelte um 2,7 Prozent zum Februar 2011 bereits verbindlich vereinbart: So zahlen zum Beispiel der Hannoveraner Pumpenhersteller Körting mit 250 Beschäftigten und das mittelständische Unternehmen Troester mit rund 400 Beschäftigten in Hannover, bereits im Februar mehr Geld. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Conti Teves in Gifhorn, rund 1.620 Beschäftigte, die 5.500 Siemens-Beschäftigten in Braunschweig und Hannover, sowie die rund 2.500 Beschäftigten bei MAN in Salzgitter, erhalten im Februar die ihnen zustehende Entgelterhöhung. Des Weiteren wird die Entgelterhöhung für die rund 6.200 Beschäftigten bei Bosch in Braunschweig, Hildesheim, Göttingen, Salzgitter und Willershausen vorgezogen. Auch die rund 225 Beschäftigten der Radsatzfabrik Ilsenburg in Sachsen-Anhalt erhalten die Entgeltsteigerung von 2,7 Prozent bereits im Februar.

 

Hartmut Meine forderte die Arbeitgeber in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt auf, den positiven Beispielen zu folgen und die Entgelte der Beschäftigten bereits im Februar um 2,7 Prozent zu erhöhen. „Es muss der Grundsatz gelten: Wenn’s brummt, wird gezahlt!“

 

Hintergrund:

Der Tarifvertrag vom Februar 2010 sieht vor, dass die Entgelte ab dem 1. April 2011 um 2,7 Prozent angehoben werden. In Betrieben mit einer guten Auftragssituation kann die Erhöhung per freiwilliger Betriebsvereinbarung um zwei Monate auf den 1. Februar 2011 vorgezogen werden. Alle Beschäftigten erhalten zudem für Dezember 2010 eine Einmalzahlung von 160 Euro.

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