Drohender Arbeitsplatzabbau bei Alstom in Salzgitter

IG Metall und Betriebsrat kritisieren unverantwortliches Verhalten von Alstom

  • 09.02.2011
  • kw/igm
  • News, Presseinfos, Metall & Elektro

• Alstom-Chef Kron blockiert Gespräche zur Standortsicherung • Ministerpräsident McAllister muss Druck machen Salzgitter – Über 2.500 Beschäftigte der Alstom Transport GmbH haben sich am heutigen Mittwoch an der Protestaktion gegen die unverantwortliche Unternehmenspolitik beteiligt. Unterstützt wurden sie dabei von Beschäftigten anderer Werke in der Region. IG Metall und Betriebsrat hatten zu der Aktion aufgerufen, um auf den drohenden Arbeitsplatzabbau im Alstom-Werk in Salzgitter aufmerksam zu machen.

Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, forderte den Alstom-Chef Patrick Kron auf, endlich konstruktive Gespräche zur Standort- und Beschäftigungssicherung aufzunehmen und kritisierte die arbeitsplatzgefährdende Untätigkeit des Unternehmen: „Die Geschäftsführung weiß seit Monaten, dass dem Alstom-Werk in Salzgitter Anschlussaufträge fehlen. Anstatt zu handeln, bleibt die Geschäftsführung untätig und fährt sehenden Auges gegen den Prellbock. Das gefährdet hunderte von Arbeitsplätzen. Wenn nicht endlich gegengesteuert wird, droht der ganze Standort unterzugehen, obwohl sich das wirtschaftliche Umfeld positiv entwickelt.“ So planten viele Kommunen beispielweise eine Erneuerung ihrer Straßenbahnen der sich abzeichnende Auftragsboom gehe aber an Alstom vorbei, betonte Meine.

 

IG Metall-Bezirksleiter Meine forderte die Landesregierung auf, der Tatenlosigkeit der Alstom-Geschäftsführung nicht länger zuzusehen: „Der Niedersächsische Ministerpräsident muss sich in den Konflikt einschalten und den notwendigen Druck auf die Arbeitgeberseite ausüben.“ Er forderte Ministerpräsident McAllister auf: „Machen sie sich stark für Salzgitter und die Beschäftigten bei Alstom.“

 

Betriebsratsvorsitzender Bernd Eberle kritisierte, dass das von den Arbeitnehmervertretern vorgelegte Eckpunktepapier zur Lösung der Standortprobleme von der Geschäftsführung ignoriert wurde. „Wir wollen konstruktive Gespräche zur Standort- und Beschäftigungssicherung. Kehren Sie endlich in die Spur zurück“, forderte der Betriebsratsvorsitzenden am heutigen Mittwoch in Salzgitter.

 

Zur Bildergalerie von der Aktion in Salzgitter...

 

(Presseinformation Nr. 11/2011)

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