IG Metall schlägt Aktionsprogramm gegen den Ingenieurmangel vor

  • 22.04.2008
  • pw/dud
  • News, Studierende

Hannover. - 22.04.2008 Anlässlich der aktuellen Äußerungen zum Ingenieurmangel fordert Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, ein Umdenken von Politik und Wirtschaft.

Hartmut Meine

Hartmut Meine wörtlich: "Den Ingenieurmangel zu beklagen hilft nicht, es sind konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Innovationsfähigkeit der Betriebe zu erhalten. Die IG Metall schlägt ein Aktionsprogramm mit drei Säulen vor:

  1. gezielte Förderung von Studierenden im Praxisverbund, also Menschen die betriebliche Ausbildung und Studium mit einander verbinden.
  2. ein Stipendienprogramm für Ingenieurinnen und Ingenieure und
  3. den gezielten Ausbau der beruflichen Weiterbildung.

Der eklatante Ingenieurmangel ist einer verfehlten Unternehmenspolitik geschuldet. Über Jahre wurden Ausbildungsplätze abgebaut und Weiterbildungsmaßnahmen von den Unternehmen blockiert. Zudem hat die Politik Studiengebühren eingeführt und damit die Bedingung für junge Menschen, die eine qualifizierte Hochschulausbildung anstreben, erschwert."

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