Mindestlohn für Flüchtlinge muss bleiben

IG Metall kritisiert Ministerpräsident Haseloff

  • 23.09.2015
  • News

Hannover - „Flüchtlinge dürfen nicht dazu missbraucht werden, eine neue Dumpingkonkurrenz im unteren Lohnbereich aufzumachen“, erklärte der Bezirksleiter des IG Metall-Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Hartmut Meine am Mittwoch. Meine wandte sich damit gegen Forderungen des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt Rainer Haseloff, den Mindestlohn für Flüchtlinge nicht anzuwenden. Haseloff hatte sich in einem dpa-Interview zur Flüchtlingsthematik geäußert. „Wer gerade im Vorfeld der Landtagswahl in Kauf nimmt, dass es dadurch zu sozialen Spannungen am Arbeitsmarkt kommt, fährt eine hochriskante Strategie“, so der IG Metall-Bezirksleiter weiter.

Wir müssen für eine Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung sorgen, so Hartmut Meine. Das darf aber nicht durch die Abschaffung von Standards geschehen, die gerade erst aus gegebenem Anlass durchgesetzt wurden.
 
(Presseinformation Nr. 73/2015)

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