Sachsen-Anhalt: Tarifrunde für die Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie

IG Metall fordert 5,8 Prozent mehr Geld

  • 15.06.2011
  • kw/igm
  • News, Presseinfos, Holz & Kunststoff

Magdeburg – Die erste Tarifverhandlung für die rund 6.000 Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie in Sachsen-Anhalt findet am heutigen Mittwoch statt. Die IG Metall geht mit einer Forderung von 5,8 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten in die Verhandlung. Zusätzlich will die IG Metall in Sachsen-Anhalt eine Anhebung der Entgelte auf Westniveau durchsetzen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll maximal 12 Monate betragen.

IG Metall-Verhandlungsführer Wilfried Hartmann begründet die Forderung mit der guten Auftragslage der Holz und Kunststoff verarbeitenden Branche in Sachsen-Anhalt. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sei es auch im Interesse der Unternehmen gute Tariflöhne zu zahlen und der Niedriglohnstrategie endlich eine Absage zu erteilen, sagte Hartmann. Andernfalls würden die Beschäftigten ins nahe gelegene Niedersachsen abwandern, wo sie deutlich höhere Entgelte erhielten.

 

Die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in Sachsen-Anhalt findet in Barleben ab 11.00 Uhr statt.

 

(Presseinformation Nr. 35 / 2011)

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