IG Metall: Der Wandel ist weiblich – Gesellschaftliche Benachteiligung von Frauen beenden

  • 06.07.2021
  • News

Unter dem Motto „Wandel ist weiblich“ fand am Sonnabend, den 3. Juli 2021, die 5. Bezirksfrauenkonferenz des DGB Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt in Hannover statt. Die rund 40 Delegierten diskutierten über die aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen für Frauen. Auch heutzutage werden Frauen noch immer in mehrfacher Sicht benachteiligt.

Louisa Mertens, zuständige politische Sekretärin des IG Metall Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, führt hierzu aus: „Weiterhin spiegelt sich eine strukturelle Ungleichbehandlung der Geschlechter in einer geringeren Bezahlung von Frauen wieder. Gleiches gilt auch für die beruflichen Entwicklungs- und Aufstiegschancen, in denen Frauen weiterhin benachteiligt sind.“

 

Die Corona-Pandemie hat die bereits bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen für Frauen deutlich verschärft. So haben sich gerade in den vergangen anderthalb Jahren die gleichstellungspolitischen Gräben vertieft. „Die Pandemie hat nochmals unterstrichen, dass gerade Frauen häufig für die Sorge- und Pflegearbeit im familiären Kontext aufkommen – unbezahlt!“, schildert Mertens. Eine Post-Corona-Zeit dürfe erkämpfte Fortschritte in der Gleichstellung nicht vernichten.

 

Auf der Konferenz haben die Delegierten deutlich gemacht, dass es mit ihnen keine Rolle rückwärts bei der Gleichstellung von Frauen geben wird!