Kundgebung am 26. März in Hamburg gegen Atomstrom

IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine fordert: Deutschland muss Vorreiter beim Abschalten der AKW’s werden!

  • 26.03.2011
  • kw/igm
  • News, Presseinfos

Hamburg - Auf der Kundgebung am 26. März auf dem Hamburger Rathausmarkt forderte der niedersächsische IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine die Atomlobby in der Bundesregierung und den Chefetagen der Energiekonzerne zum sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie auf: „Die Atomkraft ist eine veraltete, rückwärts gewandte Technolgie, deren Risiken nicht beherrschbar sind und zu unvorstellbaren Katastrophen führen.“

Hartmut Meine auf der Anti-AKW-Kundgebung in Hamburg. Foto: Heiko Messerschmidt

Die Demonstration stand unter dem Motto: "Fukushima mahnt: Alle AKW abschalten". Foto: Heiko Messerschmidt

Meine forderte, dass nicht nur die sieben abgeschalteten Reaktoren nie wieder eingeschaltet werden dürfen, sondern auch die anderen Atomkraftwerke so schnell als möglich stillgelegt werden müssen. Das Minimum an Laufzeiten sei der vereinbarte Zeitrahmen im Atomkompromiss der rot-grünen Bundesregierung. Hartmut Meine: „Ein Moratorium und eine neue Nachdenklichkeit reichen uns nicht. Wir brauchen ein Abschaltgesetz und ein Gesetz zur massiven Verkürzung der Laufzeiten!“

 

Der katastrophale Störfall in Fukushima könne laut Meine zu einem Wendepunkt der Atompolitik werden. Das gelte nicht nur für die Atompolitik in Deutschland, sondern weltweit: „Deutschland muss ein Zeichen setzen und auch für andere Industrie-nationen Vorreiter beim Abschalten der Atommeiler werden.“ Nicht nur der Betrieb von Atomkraftwerken sei unbeherrschbar, auch für die Einlagerung von Atommüll gebe es keine sichere Lösung. Jedes zusätzliche Betriebsjahr der deutschen Atommeiler würde 450 Tonnen mehr an hochradioaktivem Müll auftürmen.

 

Die Alternativen zur Atomkraft hießen bessere Energie-Effizienz und alternative, regenerative Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Hartmut Meine: „Wir setzen uns als IG Metall für die Förderung regenerativer Energien ein. Wir sehen hier fantastische Zukunftschancen für sichere Arbeitsplätze und eine sichere und saubere Energieversorgung.“

 

(Presseinformation Nr. 21 / 2011)

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