IG Metall begrüßt beschlossenen Gesetzentwurf zur abschlagsfreien Rente mit 63

  • 29.01.2014
  • us/igm
  • News, Presseinfos

Die IG Metall begrüßt den am heutigen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzesentwurf zur Rente mit 63 für langjährig Versicherte. Damit erhalten Beschäftigte, die 45 Jahre gearbeitet haben, die Chance, abschlagfrei in Rente zu gehen.

Foto: PantherMedia / Helder Almeida

"Während die Ideologen bei GesamtMetall immer noch der Ansicht sind, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Dreischichtbetrieb bis 67 arbeiten können, will die Bundesregierung jetzt endlich korrigierend in die verfehlte Rentenpolitik der letzten Jahrzehnte eingreifen. Das ist lediglich ein erster Schritt in die richtige Richtung," so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.


Zudem kritisierte Meine die öffentliche Debatte gegen die Rente mit 63: Es handele sich nicht um ein Geschenk der Bundesregierung. Das Gegenteil sei der Fall: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben sich die Ansprüche hart erarbeitet. In diesem Zusammenhang sei vor allem das doppelte Spiel der Arbeitgeber unerträglich: Auf der einen Seite sei jedem Personalleiter klar, dass kaum ein Beschäftigter bis 67 in der Metall- und Elektroindustrie oder im Handwerk arbeiten könne. Auf der anderen Seite führten Verbandsvertreter mit hervorragenden Rentenansprüchen, fernab betrieblicher Praxis, eine ideologisch motivierte Kampagne gegen die Rente mit 63. Dagegen werde sich die IG Metall massiv zur Wehr setzen, betonte Meine.

 

(Presseinformation 03/2014)

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