IG Metall-Fachtagung auf der Hannover Messe

Fachtagung der IG Metall über Chancen und Risiken von Industrie 4.0 für die Arbeitsgestaltung

  • 26.04.2018
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Hannover – Auf der heutigen IG Metall-Fachtagung auf der Hannover Messe "Industrie 4.0 – Chance oder Gefahr für innovative Arbeitsgestaltung?" befassten sich Akteure aus Politik, Wissenschaft, Betrieb und Gewerkschaft mit den unterschiedlichen Herausforderungen und Gestaltungsfeldern der vielfältigen Veränderungsprozesse im Zusammenhang mit Industrie 4.0 auf die industrielle Produktion. Unter anderem ging es um die Frage, wie die Arbeit der Zukunft angesichts der Digitalisierung gestaltet werden kann.

Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall (Foto: Heiko Stumpe)

Bezirksleiter Thorsten Gröger stellte fest, dass verschiedene Szenarien über mögliche Folgen von Industrie 4.0 Unsicherheit schüren: „Diese Studien kommen meist zu sehr widersprüchlichen Ergebnissen und sie behandeln Digitalisierung als ein Naturereignis, ohne Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen.“

 

„Industrie 4.0 bietet gute Chancen für innovative Arbeitsgestaltung, wenn wir sie mit innovativer Mitbestimmung in Verbindung bringen“, betont Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, „Die Politik, Arbeitgeber und die Gewerkschaft müssen den Wandel durch Digitalisierung und Industrie 4.0 gemeinsam gestalten. Unser politisches Ziel ist: Jede und jeder wird in die neue Arbeitswelt mitgenommen!“

 

Christiane Benner schlägt einen Fünf Punkte Plan für innovative Mitbestimmung in der Industrie 4.0 vor: „Dazu gehören eine „Roadmap Digitalisierung“ für jeden Betrieb, vorausschauende Qualifizierungsmaßnahmen, Schutz der Beschäftigtendaten, Schutz vor physischer und psychischer Belastung sowie die garantierte Beteiligung der Beschäftigten.“

 

(Presseinformation Nr. 52/2018)

 

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