Erster Mai: IG Metall fordert raschen Beginn des Strategiedialogs in Niedersachsen

  • 01.05.2018
  • News, Bildergalerie

Göttingen - Die diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Ersten Mai standen unter dem Motto "Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit". In Göttingen zogen mehr als 500 Menschen vom Platz der Synagoge zum Albaniplatz. Auf der dortigen Kundgebung mit rund 1.000 Teilnehmern sprach Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Thorsten Gröger. Fotos: Heiko Stumpe

Gröger erinnerte an die Geschichte des Ersten Mai als Feier- und Kampftag der Arbeiterklasse und die Konfliktfelder der Gegenwart: "Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit, das sind auch unsere gewerkschaftlichen antworten auf die großen Herausforderungen, die vor uns liegen: die Digitalisierung der Arbeitswelt, die demografische Entwicklung, die fortschreitende soziale Schieflage und die Spaltung der Gesellschaft."


Bezirksleiter Gröger forderte die niedersächsische Landesregierung auf, den in der gemeinsamen Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU vereinbarten Strategiedialog zur automobilen Mobilität rasch zu beginnen: "Die großen Veränderungen, vor denen die industrielle Produktion steht, schaffen Verunsicherung. Viele Beschäftigte sorgen sich um ihre Zukunft. In Niedersachsen betrifft dies vor allem die Automobilindustrie. Mit Politik und Verbänden muss ein Strategiedialog geführt werden, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wir erwarten, dass dies zügig angegangen wird".
 
Das Manuskript der Rede von Bezirksleiter Thorsten Gröger finden Sie unten unter Dateien als pdf zum Download.

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