Atomenergie

Bundesumweltminister will Niedersachsen zum Atommülllager der Republik machen - Hartmut Meine: „Röttgen handelt als Lobbyist der Atomenergie“

  • 15.03.2010
  • kw/igm
  • News, Presseinfos

Hannover - Die IG Metall kritisiert die vom Bundesumweltminister am heutigen Montag in Berlin verkündete Entscheidung, den Salzstock Gorleben weiterhin auf seine Eignung als Atommüllendlager zu erkunden. Bundesumweltminister Röttgen ignoriert die Gefahren für die Menschen in der Region, will offensichtlich Niedersachsen schleichend zum Atommülllager der Republik machen. „Röttgen gibt sich als Wolf im Schafspelz zu erkennen: Einerseits tritt er als ökologisches Gewissen der CDU auf, andererseits handelt er als Lobbyist der Atomenergie, der eine Bürgerbeteiligung systematisch ausschließt“, so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Meine forderte erneut den Ausstieg aus der veralteten Atomenergie und eine transparente, alle möglichen Standorte berücksichtigende Suche nach einem geeigneten Endlagerstandort, an der die Bürger beteiligt werden. „An dem Fahrplan zum Ausstieg aus der Atomenergie darf nicht gerüttelt werden und die Kosten der Endlagerung von Atommüll sind von den Betreibern der Kernkraftwerke zu tragen. Es hat das Verursacherprinzip zu gelten. Es muss endlich Schluss sein mit der unverantwortlichen Lobbypolitik der schwarz-gelben Bundesregierung,“ so Meine.

Presseinformation Nr. 13/2010

 

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