Die "Denkfabrik Lenze" ist im Tarif

Bessere und fairere Arbeit für 150 Ingenieurinnen und Ingenieure

  • 27.02.2013
  • pw/dud
  • News, Metall & Elektro, Betrieb, i-connection

Als Lenze Drive Systems 2008 den Engineering-Bereich - die so genannte "Denkfabrik Lenze" - ausgegliedert hatte, entstand die Lenze Automation. Es wurden Beschäftigte aus anderen Firmen der Lenze-Gruppe in dem Engineering-Unternehmen zusammengeführt.

Da der Arbeitgeber aus dem Verband ausgetreten war, gab es keine kollektive Möglichkeit, faire und transparente Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten mit Tarifverträgen abzusichern. In kurzer Zeit entstand ein Wildwuchs an Arbeitsverträgen mit Tarifen aus unterschiedlichen Bundesländern und Individualverträgen.

 

Die Unzufriedenheit über die Ungleichbehandlung bei teilweise gleicher Arbeit stieg. Eine Gruppe von Beschäftigten hat die zuständige IG Metall in Hameln angesprochen. Daraus ist ein vierjähriger, konstruktiver und kreativer Prozess mit der Belegschaft entstanden, an dessen Ende der geforderte Tarifvertrag unterschrieben wurde.

 

Damit reiht sich Lenze Automation in eine Reihe von Betrieben ein, die zurück in die Fläche gekommen sind. Beide Seiten haben dafür Zugeständnisse gemacht, um insgesamt ein positives Paket unter anderem mit einem Langzeitkonto zu schnüren. Damit hat sich wieder gezeigt, dass die modernen und flexiblen IG Metall-Tarife das breite Spektrum der Arbeitswelt im Engineering und in der IT-Branche abbilden.

 

Mehr Informationen in der Broschüre zum Tarifvertrag bei Lenze unten unter "Dateien" zum Download.

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