7,1 Prozent mehr Geld für Beschäftigte in Autohäusern und -werkstätten

  • 05.05.2008
  • pw/dud
  • News, Kfz-Handwerk

Hannover. - 05.05.2008 Die IG Metall erzielt einen weiteren Tarifabschluss für die Beschäftigten in Autohäusern und -werkstätten. Der mit den Innungen Niedersachsen-Mitte und Osnabrück am heutigen Montag vereinbarte Tarifkompromiss sieht Entgeltsteigerungen von insgesamt 7,1 Prozent vor.

Zusätzlich erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 100 Euro. Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 30. April 2010. Von dem Tarifergebnis profitieren rund 10.000 Beschäftigte in rund 800 niedersächsischen Betrieben.

IG Metall-Verhandlungsführer Thorsten Ohst bewertete das Ergebnis als Erfolg. "Die massiven Warnstreiks haben zum Umdenken bei den Arbeitgebern geführt. Eine flächendeckende Tarifflucht konnte in Niedersachsen verhindert werden", so Thorsten Ohst.

Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, kündigte an, nicht tarifgebundene Betriebe öffentlich zu benennen. "Es wird ein 'Schwarzbuch' geben, in dem wir alle Betriebe nennen, die in Niedersachsen tariflich geregelte Arbeitsbedingungen unterlaufen und Dumpinglöhne zahlen", sagte Hartmut Meine am heutigen Montag in Hannover.

(Presseinformation 27/2008)

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