Tarifergebnis für Textiler erzielt

3,6 Prozent mehr Geld

  • 22.02.2011
  • kw/igm
  • News, Textil

Die rund 130.000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie erhalten ab 1. Oktober 2011 3,6 Prozent mehr Geld. Für die Monate Mai bis September wird eine Einmalzahlung von 250 Euro ausgezahlt; Auszubildende erhalten 125 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2012. Im IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt profitieren von dem Ergebnis rund 7.200 Beschäftigte.

Nach mehr als 13 Stunden Verhandlung konnte am 21. Februar 2011 in der zweiten Ver-

handlungsrunde für die westdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie ein Kompromiss erzielt werden.

 

Die Einmalzahlungen können durch freiwillige Betriebsvereinbarungen verschoben oder ausgesetzt werden, 100% Beschäftigungssicherung vorausgesetzt. Das Erhöhungsvolumen von 3,6 % kann um bis zu maximal 1,5 % teilweise oder vollständig durch freiwillige Betriebsvereinbarung bis zu 7 Monate abgesenkt werden, auch hier 100% Beschäftigungssicherung vorausgesetzt. Hiervon ausgenommen ist die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen.

 

Bei guter wirtschaftlicher Lage können die Einmalbeträge verdoppelt werden. Die Tariferhöhung kann bis zu 7 Monaten vorgezogen werden, d. h. ab ersten März beginnen.

 

Weitere Informationen siehe Flugblatt:

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