Metall- und Elektroindustrie

25 Betriebe ziehen Tariferhöhung vor - 21.000 Beschäftigte erhalten im Februar mehr Geld

  • 16.12.2010
  • kw/igm
  • News, Tarif, Presseinfos

Hannover – Weitere mittelständische Unternehmen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ziehen die tarifliche Entgelterhöhung von 2,7 Prozent vor. Insgesamt erhalten rund 21.000 Beschäftigte in 25 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie im Februar 2011 mehr Geld. Damit hat sich gegenüber dem Vormonat die Zahl der Beschäftigten, die von der vorgezogenen Entgelterhöhung zum 1. Februar profitieren, nahezu verdoppelt.

Die Arbeitgeber, die bisher noch keine verbindliche Regelung zum Vorziehen der Entgelterhöhung mit der IG Metall und den Betriebsräten getroffen haben, forderte Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, auf, die Beschäftigten am Erfolg zu beteiligen. „Der wirtschaftliche Aufschwung muss sich im Geldbeutel der Beschäftigten wiederfinden,“ sagte Hartmut Meine.

Von der vorgezogenen Entgelterhöhung profitieren beispielsweise rund 1.100 Beschäftigte bei Phoenix Contact Electronics in Bad Pyrmont, 500 Beschäftigte bei Volvo/ABG in Rinteln, knapp 1.000 Beschäftigte bei VB Autobatterie, 300 Beschäftigte der Renk AG und die rund 880 Beschäftigten bei Bosch Rexroth in Hannover und Gronau. In Salzgitter erhalten rund 380 Voith-Beschäftigte bereits im Februar mehr Geld und im Harz rund 400 Beschäftigte bei Harz Guss Zorge sowie 230 KSM-Beschäftigte in Wernigerode. Die rund 1.000 Zeiss-Beschäftigten in Göttingen profitieren ebenfalls von der vorgezogenen Entgelterhöhung um 2,7 Prozent.

Bereits im November hatten IG Metall und Betriebsräte die vorgezogene Entgelterhöhung beim Pumpenhersteller Körting und für die Troester-Beschäftigten in Hannover durchgesetzt. Darüber hinaus wurde im Vormonat die vorgezogene Entgelterhöhung für die Beschäftigten bei Conti Teves in Gifhorn, für die Siemens-Beschäftigten in Braunschweig und Hannover sowie für die Beschäftigten bei MAN in Salzgitter vereinbart. Auch die Bosch-Beschäftigten in Braunschweig, Hildesheim, Göttingen, Salzgitter und Willershausen sowie die Beschäftigten der Radsatzfabrik Ilsenburg in Sachsen-Anhalt werden bereits im Februar mehr Geld erhalten.

 

(Presseinformation Nr. 64 / 2010) 

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