22.400 Beschäftigte haben in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt seit Ende der Friedenspflicht die Arbeit niedergelegt

  • 07.11.2008
  • pw/dud
  • News, Presseinfos, Metall & Elektro

Hannover – Seit Ende der Friedenspflicht haben in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt insgesamt 22.400 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an den Warnstreiks teilgenommen.

In den Warnstreik traten am heutigen Freitag die Beschäftigten von Lühr in Stadthagen, Bornemann in Obernkirchen, Hautau in Helpsen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Fränkischen Rohrwerke in Bückeburg. Zudem legten die Beschäftigten von Wabco und Bosch Rexroth in Gronau die Arbeit nieder. Insgesamt beteiligten sich an den heutigen Arbeitsniederlegungen 1.100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Hartmut Meine forderte die Arbeitgeber nochmals auf, am 11. November ein Angebot auf den Tisch zu legen, dass den Namen auch verdient. "Wenn das nicht geschehen sollte, können sich die Arbeitgeber warm anziehen. Die Arbeitsniederlegungen der vergangenen Tage waren nur eine erste Warnung. Wenn sich nichts bewegt, leiten wir die Urabstimmung ein und streiken für mehr Geld", so Hartmut Meine am heutigen Freitag in Hannover.

 

(Presseinformation 79/2008)

 

Siehe auch die metallnachrichten, Nr. 5: "Am 11. November kommt es in Sindelfingen zur Entscheidung: Letzte Chance für Arbeitgeber" (unten unter "Dateien")