Kälteanlagenbauerhandwerk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Kälteanlagenbauer fordern mehr Geld und früheren Renteneintritt

  • 22.11.2019
  • News, Sanitär-, Heizung-, Klima- und Klempnertechnik

Die Forderungen für die Tarifrunde im Kälteanlagenbau in Niedersachsen- und Sachsen-Anhalt sind beschlossen: 5,5 % mehr Geld und einen früheren Ausstieg aus dem Erwerbsleben durch zusätzliche Einzahlungen in die gesetzliche Rente.

Markus Wente

Ausgesprochen positiv ist die aktuelle Geschäftslage im Handwerk. Die nach wie vor intakte Binnenkonjunktur, insbesondere die Hochkonjunktur am Bau, lässt die Geschäfte in den Handwerksbetrieben weiter rund laufen.

 

Die Belastungen auf den Baustellen und Arbeitsplätzen werden viele vorzeitig in die Rente zwingen. Davon gehen mehr als die Hälfte aller Beschäftigten nach Umfragen aus. Doch wer heute vor Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze in Rente gehen muss, erleidet für jeden Monat des früheren Ausstiegs einen Rentenabschlag von 0,3 Prozent seiner gesetzlichen Rente – und dass ein Leben lang.

 

„Diese Rentenabschläge können ab dem 50. Lebensjahr, mit monatlichen Zahlungen in die gesetzliche Rentenkasse, ausgeglichen werden. Wir fordern von den Arbeitgebern an dieser Stelle einen fairen finanziellen Ausgleich der Rentenabschläge“, erklärt Markus Wente, Tarifsekretär des IG Metall-Bezirks Niedersachsen- und Sachsen-Anhalt.

 

Die erste Tarifrunde findet bereits in einigen Tagen - am 17. Dezember - statt.

 

Weitere Informationen im Flugblatt unten unter Dateien.