Kfz-Handwerk

Die Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

In der Kfz-Branche sind im Bundesland Niedersachsen etwa 36.000 Menschen in rund 3.400 Betrieben beschäftigt. In Sachsen-Anhalt zählt die Branche etwa 16.000 Beschäftigte in 1500 Betrieben. In Niedersachsen schließt die IG Metall einerseits mit dem „Unternehmensverband Niedersachsen und Bremen“ (UNV) und andererseits mit der Tarifgemeinschaft der „Innungen des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes Niedersachsen-Mitte/Osnabrück“ (IDK) Tarifverträge ab. In Sachsen-Anhalt ist die "Tarifgemeinschaft des Mitteldeutschen Kraftfahrzeuggewerbes" (MDK) Tarifvertragspartner der IG Metall.

 

Innovativ und sicher in die Zukunft

Die Tarifverträge zur Stärkung und Sicherung der Beschäftigung und zum demografischen Wandel mit den Innungen des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (IDK) sind dabei zukunftsweisende Verträge für die gesamte Handwerksbranche. Von der Altersversorgung, Einstiegsqualifizierung für benachteiligte Jugendliche, Studienförderung, Sabbatical bis hin zur Gestaltung von altersgerechten Arbeitsbedingungen sowie Altersteilzeit reicht das vereinbarte Spektrum.
 

Mitglieder der IG Metall können die Tarifverträge überall bei der örtlichen Geschäftsstelle der IG Metall erhalten.

AutohausFAIR: Tarifbindung bleibt größte Herausforderung der IG Metall
Seit sich die Innungen des Kfz-Handwerkes vor vielen Jahren aus dem Tarifgeschäft verabschiedet haben, ist eine große Zahl der Betriebe in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nicht mehr tarifgebunden. Damit unterlaufen die nicht tarifgebundenen Betriebe den Grundsatz „gleiche Arbeit – gleiches Geld“. Die Unternehmer betreiben ihren Wettbewerb untereinander lieber auf dem Rücken der Arbeitnehmer, indem sie zum Beispiel für eine längere Arbeitszeit als die Tarifliche nur Dumpinglöhne zahlen, weniger Urlaub und häufig keine Sonderzahlungen gewähren, anstatt auf Qualität und Produktivität zu bauen.  

 

Seit 2019 führt die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt daher ein „Weißbuch“ für faire Autohäuser. Dafür sind drei Merkmale entscheidend: 1. Tarifbindung durch einen IG Metall Tarifvertrag, 2. Mitbestimmung durch einen Betriebsrat und 3. Zukunftssicherung durch Ausbildung. Nur so sind faire Arbeitsbedingungen aus unserer Sicht möglich. Faire Autohäuser in Deiner Region findest Du unter: Autohaus Fair - Home (autohaus-fair.de).

 

 

Aktuelle Meldungen: Kfz-Handwerk

Fünf Prozent mehr

IG Metall beschließt Forderungen für die Tarifrunde 2019 der Beschäftigten im KFZ Handwerk

  • 20.03.2019
  • News, Kfz-Handwerk

Hannover – Auf ihrer heutigen Sitzung hat die zuständige Tarifkommission die Forderungen für die für die 45.000 Beschäftigten in den 3.600 Betrieben des niedersächsischen KFZ-Handwerks und die rund 16.000 Beschäftigten in etwa 1500 Betrieben des KFZ-Handwerks in Sachsen-Anhalt beschlossen.

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KFZ-Handwerk Sachsen-Anhalt

Tarifabschluss im Kfz-Handwerk – 9.000 Beschäftigte im Kfz-Handwerk Sachsen-Anhalt profitieren von Entgelterhöhung. Übernahme der Auszubildenden auf 12 Monate verlängert.

  • 10.07.2017
  • News, Presseinfos, Tarif, Handwerk, Kfz-Handwerk

Magdeburg – IG Metall und der Unternehmensverband des Mitteldeutschen Kraftfahrzeuggewerbes Sachsen-Anhalt haben in der zweiten Tarifverhandlung am vergangenen Freitag ein Ergebnis erzielt. Die 9.000 Beschäftigten erhalten mehr Geld: Ab Juli diesen Jahres steigen die Entgelte um 2,9 Prozent und ab September 2018 um weitere 2,9 Prozent. Für den Monat Mai und Juni erhalten alle Beschäftigten jeweils eine Einmalzahlung in Höhe von 90 Euro.

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Kfz-Handwerk Niedersachsen

Tarifabschluss im Kfz-Handwerk – 30.000 Beschäftigte im Kfz-Handwerk Niedersachsen profitieren von Entgelterhöhung

  • 26.06.2017
  • News, Presseinfos, Tarif, Kfz-Handwerk

Hannover – IG Metall und der Unternehmensverband des Kfz-Handwerks Niedersachsen und Bremen haben in der dritten Tarifverhandlung am heutigen Montag ein Ergebnis erzielt. Die 30.000 Beschäftigten erhalten mehr Geld: Ab Juli diesen Jahres steigen die Entgelte um 2,9 Prozent und ab Oktober 2018 um weitere 2,9 Prozent. Für den Monat Juni erhalten alle Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 75,00 Euro. Darüber hinaus haben die Tarifvertragsparteien die Ausbildungsvergütungen für das Kfz-Handwerk überproportional zwischen 67,00 Euro und 76,00 Euro angehoben.

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Kfz-Handwerk Niedersachsen

Bundesweit erster Tarifabschluss im Kfz-Handwerk - Rund 12.000 Beschäftigte im Kfz-Handwerk Niedersachsen profitieren von Entgelterhöhung

  • 07.06.2017
  • News, Presseinfos, Tarif, Kfz-Handwerk

Hannover – IG Metall und die Innung des Kfz-Handwerks Niedersachsen-Mitte und Osnabrück haben in der zweiten Tarifverhandlung am heutigen Mittwoch ein Ergebnis erzielt. Die Beschäftigten erhalten in zwei Schritten mehr Geld: Ab Juni diesen Jahres steigen die Entgelte um 3 Prozent und ab September 2018 um weitere 2,8 Prozent. Darüber hinaus haben die Tarifvertragsparteien die Ausbildungsvergütungen für das Kfz-Handwerk überproportional zwischen 81,00 Euro und 111,00 Euro angehoben, um dem demografischen Wandel entgegen zu wirken. Die Laufzeit des Tarifvertrages endet zum 31. Mai 2019. Die Tarifvertragsparteien vereinbaren eine Erklärungsfrist bis zum 20. Juni 2017.

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Kfz-Handwerk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Große Beteiligung bei landesweiten Warnstreikaktionen der Beschäftigten im Kfz-Handwerk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

  • 01.06.2017
  • News, Presseinfos, Kfz-Handwerk, Tarif

Hannover – Die Beschäftigten des Kfz-Handwerks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben am heutigen Donnerstag mit Warnstreikaktionen in Braunschweig, Emden, Hannover, Halle, Magdeburg, Sangerhausen und Zahna-Elster lautstark auf ihren Forderungen für die laufende Tarifrunde aufmerksam gemacht.

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Kfz-Handwerk Niedersachsen

Erste Tarifverhandlung mit dem Unternehmensverband für das Kfz-Handwerk Niedersachsen ohne Ergebnis vertagt – Arbeitgeber legen kein Angebot vor

  • 11.05.2017
  • News, Presseinfos, Kfz-Handwerk, Tarif

Hannover – In der ersten Tarifverhandlung für die ca. 25.000 Beschäftigten des Kfz-Unternehmensverbandes Niedersachsen haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlung wurde auf den 8. Juni 2017 vertagt. Die Forderungen der Beschäftigten sehen außer fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten 12 Monate auch eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung vor sowie die Forderung zur Aufnahme eines Branchendialogs zur Zukunft des Kfz-Handwerks.

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Kfz-Handwerk Sachsen-Anhalt

Erste Tarifverhandlung im Kfz-Handwerk Sachsen-Anhalt – kein Angebot der Arbeitgeber

  • 10.05.2017
  • News, Tarif, Presseinfos, Kfz-Handwerk

Magdeburg – In der ersten Tarifverhandlung für die 9.000 Beschäftigten des Kfz-Handwerks in Sachsen-Anhalt hat der Arbeitgeberverband kein Angebot vorgelegt. Der bislang gültige Tarifvertrag lief zum 30. April 2017 aus. Die Forderungen sehen außer fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten 12 Monate eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung vor. Weiterhin werden Gespräche über die Anpassung des Niveaus der unteren Entgeltgruppen an die des westdeutschen Kfz-Handwerks eingefordert.

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Tarifrunde Kfz-Handwerk

Tarifverhandlung für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk Niedersachsen-Mitte und Osnabrück enden ohne Ergebnis

  • 26.04.2017
  • News, Presseinfos, Tarif, Handwerk, Kfz-Handwerk

Hannover – Die heutige erste Verhandlungsrunde der Innungsbezirke Niedersachsen-Mitte und Osnabrück des Kfz-Handwerks hat zu keinem Ergebnis geführt. Da es keine Annäherung der Standpunkte gab, wurde die Verhandlung auf den 7. Juni vertagt. Dies betrifft 800 Betriebe mit rund 11.000 Beschäftigten. Die Forderungen der Beschäftigten sehen außer fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten 12 Monate auch eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung vor.

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Fünf Prozent mehr. IG Metall beschließt Forderungen für die Tarifrunde der Beschäftigten im KFZ Handwerk

  • 29.03.2017
  • News, Kfz-Handwerk

Auf ihren gestrigen Sitzungen haben die zuständigen Tarifkommissionen die Forderungen für die Beschäftigten des KFZ Handwerks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beschlossen. Die Forderungen sehen außer fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten 12 Monate eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung vor.

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