Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt/Osnabrück-Emsland

Tarifkommission beschließt Entgeltforderung von 5 Prozent für 12 Monate

  • 23.02.2016
  • News, Presseinfos, Tarif, Metall & Elektro

Magdeburg/Osnabrück – Die 48-köpfige IG Metall-Tarifkommission Sachsen-Anhalt hat die Entgeltforderung für die rund 10.000 Beschäftigten in den tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie einstimmig beschlossen: 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate.

Tarifkommission Sachsen-Anhalt

Tarifkommission Sachsen-Anhalt

Tarifkommission Osnabrück-Emsland

Martina Manthey, Bezirkssekretärin IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, bezeichnete die Forderung nach 5 Prozent mehr Geld als angemessen. „Die Forderung berücksichtigt die wirtschaftliche Situation der gesamten Branche in Sachsen-Anhalt. Die Arbeitgeber der tarifgebundenen Betriebe können sich darauf verlassen, dass die IG Metall in der jetzt beginnenden Tarifrunde auch die nicht-tarifgebunden Unternehmen verstärkt angehen wird. Wegducken und andere die Kohlen aus dem Feuer holen lassen, werden wir nicht länger hinnehmen,“ betonte Meine am heutigen Dienstag in Magdeburg. 

Die 31-köpfige Tarifkommission für die rund 15.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in der Region Osnabrück-Emsland beschloss am Nachmittag ebenfalls eine Entgeltforderung von 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate.

 

Hinweis an die Redaktionen:

Die Tarifkommissionen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen und Volkswagen hatten bereits am Vormittag ihre Forderung beschlossen. Der IG Metall Vorstand beschließt die Forderung am 29. Februar 2016. 

Die Entgelttarifverträge für die Metall- und Elektroindustrie laufen zum 31. März aus, die Friedenspflicht endet in der Nacht zum 29. April 2016. Bei Volkswagen enden Entgelttarifvertrag und Friedenspflicht am 31. Mai 2016. 

 

(Pressemitteilung Nr. 19/2016)