Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

990 Beschäftigte beteiligen sich an Mitternachtswarnstreiks in Niedersachsen

  • 28.04.2016
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Hannover – 990 Beschäftigte aus 11 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie haben unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht in der Nacht zeitweise die Arbeit niedergelegt.

Warnstreikauftakt bei Johnson Controls in Hannover um 00:01 Uhr

Warnstreik bei Johnson Controls in Hannover am 29. April 2016 mit dem IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine.

An der Warnstreikaktion vor dem Werkstor von Johnson Controls in Hannover beteiligten sich rund 120 Beschäftigte am Mitternachtswarnstreik. An der Warnstreikkundgebung vor dem Werkstor von KSM in Hildesheim nahmen mehr als 350 Beschäftigte von KSM, Wabco, Robert Bosch, Alcoa und weiteren Betrieben teil. Bei Continental in Gifhorn legten 250 Beschäftigte in der Nacht die Arbeit zeitweise nieder, an der Mitternachtsaktion in Bramsche beteiligten sich 150 Beschäftigte von Nexans und Essex. 120 Beschäftigte der Nachtschicht von MAN und Alstom in Salzgitter beteiligten sich an den Arbeitsniederlegungen.

 

Hartmut Meine, IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, betonte in seiner Rede vor dem Werkstor des Batterieherstellers, dass sich die Arbeitgeber auf massive Warnstreiks einstellen können. „Wer ein unterirdisches Angebot auf den Tisch legt, ist verantwortlich für die jetzt beginnende Warnstreikphase. Die Metallerinnen und Metaller werden sich nicht mit einem Almosen abspeisen lassen.“

 

(Presseinformation Nr. 46/2016)