Tarifrunde Volkswagen

Tarifkommission beschließt Forderungen: 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate und Verlängerung der Altersteilzeit

  • 23.02.2016
  • News, Presseinfos, Tarif, Metall & Elektro, Volkswagen

Hannover – Die IG Metall-Tarifkommission hat die Forderung für die rund 115.000 Beschäftigten der Volkswagen AG und der VW Financial Services beschlossen: Die IG Metall will in der anstehenden Tarifrunde 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate und die Verlängerung des bestehenden Altersteilzeittarifvertrages durchsetzen. Der Beschluss der 112-köpfigen Tarifkommission erfolgte am heutigen Dienstag einstimmig.

Fotos: Heiko Stumpe

„Die Tarifrunden bei Volkswagen und in der Fläche sind aufs engste miteinander verzahnt. Wir behandeln alle Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie, und damit auch alle Automobilhersteller, gleich. Es geht uns um faire Bedingungen in der gesamten Branche. Deshalb heißt es in der Fläche und bei Volkswagen: 5 Prozent mehr Geld für 12 Monate,“ sagte Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, am heutigen Dienstag.

 

Die IG Metall will für die Beschäftigten bei Volkswagen und der Financial Services nicht nur die Entgelte um 5 Prozent erhöhen, auch die Altersteilzeitregelung soll verlängert werden. In der Fläche war dies bereits in der letzten Tarifrunde durchgesetzt worden. 

Die Entgelttarifverträge für die Metall- und Elektroindustrie laufen zum 31. März 2016 aus, die Friedenspflicht endet in der Nacht zum 29. April 2016. Bei Volkswagen enden Entgelttarifvertrag und Friedenspflicht am 31. Mai 2016. 

 

Hinweis an die Redaktionen:

Neben der IG Metall-Tarifkommission für die Beschäftigten von Volkswagen beraten im Laufe des Tages (23.02.) die Tarifkommissionen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt und in der Region Osnabrück-Emsland. Über das Ergebnis werden wir gesondert informieren.

Die Tarifkommission für die Beschäftigten in Niedersachsen hatte bereits am Morgen getagt.

Der IG Metall-Vorstand beschließt die Forderung am 29. Februar 2016. 

 

(Presseinformation Nr. 18/2016)

 

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