Tarifrunde Eisen- und Stahlindustrie

Verhandlungsergebnis für die Eisen- und Stahlindustrie erzielt

  • 17.03.2017
  • News, Presseinfos, Tarif

Das Ergebnis sieht eine stufenweise Erhöhung der Entgelte um insgesamt 4 Prozent (2,3 + 1,7 Prozent) vor, sowie eine Verlängerung der Tarifverträge zu Altersteilzeit und Werkverträgen.

Warnstreik und Kundgebung Salzgitter AG, Redner: Thorsten Gröger, IG Metall Bezirksleiter Niedersachsen und Sachsen-Anhalt (Foto: Heiko Stumpe)

Die Entgelterhöhung für die Stahl-Beschäftigten erfolgt in zwei Stufen -  ab 01. April 2017  gibt es 2,3 Prozent und ab 01. Mai 2018  1,7 Prozent mehr Geld. Alle Auszubildenden erhalten die Erhöhung analog des vierten Ausbildungsjahres. Außerdem gelten die Tarifverträge zur Altersteilzeit und Werkverträge weiter. Der neue Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit von 22 Monaten, endet also im Dezember 2018.

 

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, sagt: „Unterm Strich haben die Beschäftigten ein echtes Plus. Das Ergebnis spiegelt die Situation der Stahlbranche wider.“

 

Über 14.000 Warnstreikende hatten sich hinter die Forderung der IG Metall gestellt und sich an Warnstreikaktionen beteiligt. „Ohne diese tolle Beteiligung wäre dieses Ergebnis sicherlich nicht möglich gewesen“, ergänzt Thorsten Gröger und spricht damit auch den Teilnehmenden der gelungenen Warnstreikaktionen in Salzgitter, Georgsmarienhütte und Ilsenburg seinen Dank aus.