KONTRAKTLOGISTIK

Verhandlungen werden Freitag fortgesetzt: CEVA zeigt kaum Bewegung und spielt mit dem Feuer!

  • 24.11.2015
  • News

Auch die 5. Verhandlungsrunde zwischen IG Metall und CEVA Logistics GmbH in Wolfsburg brachte keine Lösung des Tarifkonfliktes. Die Arbeitgeberseite verweigert für die Beschäftigten im Heinenkamp/Hattorf weiterhin einen IG Metall-Tarifvertrag. Man akzeptiere die Zuständigkeit der IG Metall nur für die Beschäftigten, die unmittelbar im Werk bei Volkswagen tätig seien.

Archivfoto

Auch hinsichtlich der Zielmarke, ab 2018 für alle Beschäftigten das Tarifniveau der AutoVision GmbH/Logistik zu erreichen, gab es seitens der CEVA keinen merkbaren Schritt nach vorne. Und das Angebot des Arbeitgebers, auf dem Weg zur Zielmarke ab dem 1. Januar 2016 den Stundenlohn auf 11,25 Euro und ab dem 1. Januar 2017 auf 11,50 Euro zu erhöhen, ist meilenweit von den Vorstellungen der IG Metall entfernt.

 

Die IG Metall-Verhandlungskommission machte ihren Unmut über die Verhandlungstaktik der CEVA sehr deutlich. Ein solches Angebot sei unzumutbar, wetterte Thilo Reusch, IG Metall-Verhandlungs-führer von der Bezirksleitung für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. "Die Beschäftigten der CEVA Logistics GmbH im Werk wie auch im Heinenkamp haben mit ihren Warnstreiks eindrucksvoll gezeigt, was sie von den Angeboten und der Verhandlungsführung der Arbeitgeberseite halten", so Reusch weiter.

 

"Und wenn das Unternehmen nicht begreift, dass die IG Metall nur ein Tarifergebnis für alle Beschäftigten akzeptiert, das am Ende auf dem Niveau bereits bestehender Tarifverträge der AutoVision liegt, dann werden wir mit weiteren Aktionen nachlegen", so Verhandlungskommissionsmitglied Jutta Ehlers von der IG Metall Wolfsburg.

 

Die Arbeitgebervertreter erbaten sich nun noch einmal eine Bedenkzeit, um über die Forderungen der IG Metall zu beraten. Man wolle hierzu erneut mit dem Auftraggeber Volkswagen sprechen.
Die IG Metall wies darauf hin, dass jetzt ein Count-Down laufe. Wenn es nicht innerhalb der nächsten Woche zu einer deutlichen Nachbesserung des Arbeitgeberangebotes und damit zu einer akzeptablen Lösung komme, seien weitere Aktionen der Belegschaft wahrscheinlich.

 

Schließlich wurde ein Termin zur Fortsetzung der Verhandlungen für den 27. November 2015 vereinbart.

 

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