Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

Verhandlungen in Osnabrück ohne Ergebnis vertagt – Mehr als 2.500 Warnstreikende auf Demonstration und Kundgebung

  • 22.01.2018
  • News, Presseinfos, Tarif, Metall & Elektro

Hannover/Osnabrück – Die heutige, dritte Verhandlung für die rund 18.500 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Tarifgebiet Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ist ohne Ergebnis vertagt worden. Der Verhandlungstermin wurde von einer Kundgebung mit mehr als 2.500 Teilnehmern begleitet. Beschäftigte mehrerer Betriebe zogen in zwei Demonstrationszügen vor das Verhandlungslokal und machten dort lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam.

Martina Manthey, IG-Metall Verhandlungsführerin und politische Sekretärin

Demonstrationszug und Kundgebung in Osnabrück

Der erste Bevollmächtigte der IG Metall Osnabrück, Stephan Soldanski, resümierte die Verhandlungen wie folgt: „Die Arbeitgeber haben weder ihr dürftiges Angebot beim Entgelt verbessert, noch zeigen sie bei der Forderung nach einem Entgeltzuschuss bei Arbeitszeitverkürzung wegen Kindererziehung, Pflege oder belastenden Arbeitszeiten überhaupt Gesprächsbereitschaft. So kommen wir nicht weiter! Die IG Metall wird nicht ohne Lösungen für das gesamte Forderungspaket aus der Tarifrunde gehen. Eine weitere Eskalation des Konflikts mit ganztägigen Warnstreiks ist darum nicht mehr auszuschließen!“

 

Am 26. Januar tritt der Vorstand der IG Metall in Frankfurt am Main zusammen, um auf Grundlage des Verhandlungsstandes eine Entscheidung über das weitere Vorgehen zu treffen.   

 

(Presseinformation Nr. 18/2018)

 

Weitere Informationen siehe Flugblatt:

 

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