Frauen- und Gleichstellungspolitik

Unsere Forderung: Gleiche Arbeit - gleiches Geld

  • 23.03.2017
  • News

Am 18.März 2017 war der Equal Pay Day. Dieser macht auf den Gender Pay Gap aufmerksam. Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen.

Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2016 16,26 Euro, während Männer auf 20,71 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent. Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke.

 

Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2017 umsonst gearbeitet haben, während die Männer ab dem 1.Januar 2017 schon voll verdient haben. Der Bezirksfrauenausschuss der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt setzt sich in den Betrieben dafür ein, dass Frauen und Männer gleich bezahlt werden, und der „Gap“ verschwindet.

 

Ein Schritt in die richtige Richtung ist das neue Gesetz zur Entgelttransparenz, bei dem sich die Betriebsräte über die Entgeltstrukturen und Eingruppierungen informieren können, um dann gegen eine Ungleichheit vorzugehen.