Wechsel an der Spitze der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Thorsten Gröger übernimmt das Amt des Bezirksleiters zum 1. Januar 2017

  • 05.09.2016
  • News

Hannover – Die IG Metall-Bezirkskommission hat über die Nachfolge von Hartmut Meine als IG Metall Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beraten und Thorsten Gröger als neuen Bezirksleiter vorgeschlagen.

Hartmut Meine, Thorsten Gröger (v.l.n.r., Foto: Heiko Stumpe)

Thorsten Gröger (Foto: Heiko Stumpe)

Hartmut Meine (Foto: Heiko Stumpe)

Der IG Metall Vorstand hat am heutigen Montag über den Vorschlag entschieden. Thorsten Gröger wird zum 1. Januar 2017 das Amt des Bezirksleiters für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt von Hartmut Meine übernehmen. Thorsten Gröger ist zurzeit Bevollmächtigter der IG Metall-Geschäftsstelle Nienburg-Stadthagen. Hartmut Meine (64) wechselt zum Jahreswechsel in den Ruhestand.

 

Thorsten Gröger (47) ist gelernter Werkzeugmacher. Er vertritt die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seit 29 Jahren. So engagiert sich Gröger ab 1987 als IG Metall-Vertrauensmann und Vertrauenskörperleiter sowie als Betriebsratsvorsitzender beim Automobilzulieferer Faurecia in Stadthagen. 2005 wechselt Gröger in die IG Metall-Geschäftsstelle Nienburg-Stadthagen und ist seit 2010 dessen Bevollmächtigter. Thorsten Gröger ist verheiratet und hat einen Sohn.

 

"Mit Thorsten Gröger steht zukünftig ein Mann der Praxis an der Spitze, der über umfangreiche Erfahrungen in der Automobilzulieferbranche verfügt. Es freut mich, dass mit Thorsten Gröger auch ein Generationenwechsel stattfindet und der Staffelstab systematisch in den nächsten Monaten übergeben werden kann," so Hartmut Meine, der seit 1998 Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist.

 

Thorsten Gröger betonte gegenüber den Gremien der IG Metall, die Arbeit der vergangenen Jahre konsequent weiterführen zu wollen. "Ich weiß um die vielfältigen Herausforderungen, die der von der Automobilindustrie und deren Zulieferern geprägte IG Metall-Bezirk mit sich bringt. Hinzu kommen die besonderen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt. So haben dort immer mehr Betriebe unter dem Fachkräftemangel zu leiden. Das bietet Chancen für gute tarifliche Regelungen für die Beschäftigten."

 

(Pressemitteilung Nr. 79/2016)