Tarifrunde Kfz-Handwerk

Tarifverhandlung für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk Niedersachsen-Mitte und Osnabrück enden ohne Ergebnis

  • 26.04.2017
  • News, Presseinfos, Tarif, Handwerk, Kfz-Handwerk

Hannover – Die heutige erste Verhandlungsrunde der Innungsbezirke Niedersachsen-Mitte und Osnabrück des Kfz-Handwerks hat zu keinem Ergebnis geführt. Da es keine Annäherung der Standpunkte gab, wurde die Verhandlung auf den 7. Juni vertagt. Dies betrifft 800 Betriebe mit rund 11.000 Beschäftigten.

Die Forderungen der Beschäftigten sehen außer fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten 12 Monate auch eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung vor.

Wilfried Hartmann, Verhandlungsführer IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt (Foto: Heiko Stumpe)

„Der Branche geht es insgesamt wirtschaftlich sehr gut“, unterstreicht Wilfried Hartmann, Verhandlungsführer der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. „Händler und die Werkstätten waren mit dem Jahr 2016 sehr zufrieden. Für das laufende Jahr erwarten 40 Prozent aller Betriebe weitere Umsatzsteigerungen, 91 Prozent der Betriebe gehen mindestens von steigenden beziehungsweise gleichbleibenden Ertragslagen in 2017 aus.“

 

Vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels im Kfz-Handwerk müsse eine systematische Nachwuchsförderung angegangen werden. Ohne eine gute Ausbildungsvergütung würde das Kfz-Handwerk den Wettbewerb um Fachkräfte gegenüber der Industrie verlieren.

 

Presseinformation Nr. 18/2017

 

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