Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt: IG Metall-Tarifkommission empfiehlt Entgeltforderung um die 6,5 Prozent

  • 30.01.2012
  • News, Presseinfos, Metall & Elektro, Tarif

Hannover – Die IG Metall-Tarifkommission für die Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt empfiehlt, mit einer Forderung um die 6,5 Prozent mehr Geld in die anstehende Tarifrunde zu gehen, wobei in der Tarifkommission auch höhere Zahlen genannt wurden. Basis der Empfehlung der Tarifkommission an den IG Metall-Vorstand sind erste Meinungsbilder aus den Betrieben in Sachsen-Anhalt. Entlang der Empfehlung werden die Diskussionen in den Betrieben fortgesetzt. Der IG Metall-Vorstand wird am 7. Februar die bundesweiten Diskussionen bündeln und eine Empfehlung an alle Tarifkom-missionen aussprechen. Die IG Metall-Tarifkommission beschließt die Entgeltforderung schließlich am 23. Februar.

Hartmut Meine, IG Metall-Verhandlungsführer und Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, forderte die Arbeitgeber auf, „mit ihrem üblichen Gejammere über die wirtschaftliche Entwicklung im Vorfeld von Tarifrunden gar nicht erst zu beginnen. Die Betriebe in Sachsen-Anhalt sind hervorragend ausgelastet und die Entwicklungsperspektiven gut, davon müssen auch die Beschäftigten profitieren.“

 

Neben höheren Entgelten will die IG Metall in der Metall- und Elektroindustrie bessere Beschäftigungssituationen für die junge Generation erstreiten: Das beinhaltet die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, eine Einstiegsqualifizierung für benachteiligte Jugendliche und faire Bedingungen für Leiharbeitsbeschäftigte.

 

(Presseinformation Nr. 11 / 2012)