Rentenpolitische Konferenz

Rentenpolitische Konferenz der IG Metall: Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung

  • 14.06.2017
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Hannover – Auf der Rentenpolitischen Tagung des IG Metall Bezirks Niedersachsen und Sachsen-Anhalt diskutierten rund 200 Teilnehmer die rentenpolitischen Forderungen der IG Metall. Im Vordergrund steht dabei der Neuaufbau einer solidarischen Alterssicherung.

Thorsten Gröger, IG Metall Bezirksleiter Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Thorsten Gröger, IG Metall Bezirksleiter Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, fordert unter anderem einen Strategiewechsel „zurück zu einer solidarischen, paritätischen und sicheren Rentenfinanzierung. Dafür setzt sich vor allem die junge Generation sehr stark ein! Durch individuelle Vorsorge ist die Versorgungslücke nicht zu schließen.“

 

Weiterhin fordert die IG Metall eine Anhebung des Rentenniveaus und eine Absenkung des Renteneintrittsalters. „Die Rente ab 67 ist eine der größten sozialpolitischen Fehlentscheidungen in der Geschichte der Bundesrepublik“, so Gröger weiter.

 

Im Verlauf der Tagung konfrontierte die IG Metall Vertreterinnen und Vertreter der Parteien im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen zum Bundestag mit ihren rentenpolitischen Vorstellungen. Die Abgeordneten Jutta Krellmann (MdB Die Linke), Markus Kurth (MdB Bündnis 90/Die Grünen), Max Matthiesen (MdL Niedersachsen, CDU) und Kerstin Tack (MdB SPD) stellten sich der Diskussion. Flankiert wurde die Veranstaltung durch Referate unter anderem von Prof. Dr. Gerhard Bäcker, Experte für Rentenpolitik vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen sowie Diethelm Langer, ehrenamtlicher Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung.

  

(Presseinformation Nr. 32/2017)

 

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