IG Metall verzeichnet starken Mitgliederzuwachs

Mehr als 6.700 neue Mitglieder im ersten Halbjahr 2011

  • 03.07.2011
  • News, Presseinfos

Hannover – In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sind im ersten Halbjahr 2011 über 6.700 Menschen in die IG Metall eingetreten. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 hat sich der Zuwachs an neuen Mitgliedern damit verdoppelt. Berücksichtigt man die Sterbefälle, fällt die Halbjahresbilanz ebenfalls positiv aus: Die Zahl der IG Metall-Mitglieder in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist mit rund 267.000 Menschen erneut deutlich positiv.

„Während die Menschen aus anderen Organisationen, wie Parteien und Kirchen, austreten, konnte die IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mehr Menschen von einer Mitgliedschaft überzeugen. Besonders überzeugend ist die IG Metall vor allem für die junge Generation: Mehr als 30 Prozent der neuen Mitglieder sind Auszubildende und Jugendliche,“ so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Die IG Metall vertritt in Niedersachsen rund 232.000 Menschen, in Sachsen-Anhalt zählt die IG Metall rund 35.000 Mitglieder. Damit sind in beiden Bundesländern deutlich mehr Menschen in der IG Metall organisiert als in allen politischen Parteien der beiden Bundesländer. „Nach ausgesprochen schwierigen Jahren, die vor allem mit der massiven Deindustrialisierung einhergingen, konnte die bereits 2010 eingeleitete Trendwende im ersten Halbjahr 2011 auch in Sachsen-Anhalt ausgebaut werden. Die Menschen sind aufgrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels nicht länger bereit, Niedriglöhne zu akzeptieren, und treten daher verstärkt in die IG Metall ein.“

Drei der 20 größten IG Metall-Verwaltungsstellen in Deutschland liegen im IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: Dazu gehören die Verwaltungsstelle Wolfsburg, mit über 76.100 Mitgliedern die größte Verwaltungsstelle in Deutschland, sowie die Verwaltungsstellen Hannover mit mehr als 36.200 Mitgliedern und Salzgitter-Peine mit mehr als 31.500 Mitgliedern.

 

(Presseinformation Nr. 40 / 2011)