Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Massive Ausweitung der Warnstreiks ab der zweiten Januarwoche angekündigt. 2.000 Beschäftigte aus 15 Betrieben legten bereits in der 1. Januarwoche zeitweise die Arbeit nieder

  • 05.01.2018
  • News, Presseinfos, Bildergalerie, Metall & Elektro

Hannover – Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie wird die IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ab der zweiten Januarwoche den Druck aus den Betrieben erhöhen. Betroffen sind die drei Tarifgebiete Niedersachsen mit rund 75 000 Beschäftigten, Sachsen-Anhalt mit 10 000 Beschäftigten und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit 17 500 Beschäftigten.

Frühschlussaktion bei Lenze. Foto: Heiko Stumpe

Bereits in der ersten Januarwoche, unmittelbar nach Auslauf der Friedenspflicht hatten 2.000 Beschäftigte in 15 Betrieben in Niedersachsen zeitweise die Arbeit niedergelegt. Am heutigen Freitag waren beispielsweise bei vier Betrieben der Lenze-Gruppe in Aerzen rund 200 Beschäftigte und bei der Firma Elster in Lotte 450 Beschäftigte im Warnstreik und haben auf Kundgebungen Ihre Forderungen bekräftigt.

 

„Massive Warnstreiks sind die Antwort der Beschäftigten auf die Blockadehaltung der Arbeitgeber. Wir werden die Aktionen flächendeckend ausweiten, um den Druck für die dritte Verhandlungsrunde zu erhöhen“, erklärte IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger, der Verhandlungsführer für die Metallindustrie Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

 

(Presseinformation Nr. 2/2018)

 

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