Auto 5000 / Leiharbeit bei Volkswagen und Volkswagen-Töchtern

IG Metall und Volkswagen haben Tarifgespräche aufgenommen

  • 28.08.2008
  • News, Presseinfos, Volkswagen

Wolfsburg – IG Metall und Volkswagen haben am heutigen Donnerstag Tarifgespräche aufgenommen. Ziel der IG Metall ist es, die Arbeits- und Leistungsbedingungen der 4.200 Auto-5000-Beschäftigten und der rund 5.000 Leiharbeiter in den sechs west-deutschen Volkswagen-Werken und bei den Volkswagen-Töchtern zu verbessern.

Die Auto 5000 GmbH ist seit ihrer Gründung 2001 stetig gewachsen. Mittlerweile arbei-ten Beschäftigte von Volkswagen und Auto 5000 Hand in Hand, daher will die IG Metall auch die gleichen Entgeltbedingungen erstreiten. "Kurz", so Hartmut Meine, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Verhandlungsführer, "es geht uns um den Grundsatz gleiches Geld für gleiche Arbeit. Eine Ungleichbehandlung werden wir vor dem Hintergrund der ausgesprochen guten wirtschaftlichen Entwicklung von Volkswagen nicht länger akzeptieren." Auch Volkswagen profitiere von einer Integration der Auto 5000 in die Volkswagen AG, so Hartmut Meine. Der Aufwand, der heute bei Per-sonalbewegungen zwischen der Auto 5000 und der Volkswagen AG innerhalb des VW-Werkes in Wolfsburg betrieben werden müsse, würde wegfallen. Das spart Kosten und vereinfacht die Personalprozesse ganz erheblich. Der Tarifvertrag von Auto 5000 läuft bis Ende November. Bis zum 30. Oktober wird die IG Metall entscheiden, ob der Tarifvertrag gekündigt wird.
 
Darüber hinaus will die IG Metall die Bedingungen der Leiharbeitsbeschäftigten verbessern, die über die WOB AG und Autovision bei Volkswagen und den Volkswagen-Töchtern beschäftigt sind. Das Stundenentgelt der Beschäftigten beträgt derzeit in der Produktion maximal 13 Euro. Ziel der IG Metall ist es, dieses stufenweise zu erhöhen und die Leiharbeitsquote zwecks der Abarbeitung von Auftragsspitzen zu begrenzen.
 
Es wurden weitere Gesprächstermine am 4. September und 15. September vereinbart.
 
(Presseinformation 50/2008)

 

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