Bezirkskonferenz 2017

IG Metall mischt sich mit Forderungen zur Rente und Arbeitszeit in den Bundestagswahlkampf ein

  • 04.05.2017
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Hannover – Gut 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer debattierten auf der heutigen IG Metall-Bezirkskonferenz die Ergebnisse einer groß angelegten Beschäftigtenbefragung, an der sich mehr als 680.000 Beschäftigte aus über 7.000 Betrieben beteiligt haben. Die Ergebnisse dieser Befragung dienen als Grundlage für Forderungen zur Bundestagswahl im September.

Foto: Heiko Stumpe

„Die Beschäftigten haben uns ganz deutlich gezeigt, wo ihnen der Schuh drückt.“, bekräftigt Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, „Dazu gehört auch eine sichere Rente. Das Thema Zukunft der gesetzlichen Rente wird eine wesentliche Rolle im Bundestagswahlkampf spielen. Dafür werden wir sorgen.“

 

„Die Umbrüche in der Arbeitsgesellschaft dürfen nicht zum Abbau von Schutzrechten missbraucht werden. Dies gilt gerade für das Arbeitszeitgesetz“, warnte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, und richtete sich damit an Politik und Arbeitgeber. „Über 96 Prozent der Beschäftigten aus der großen Befragung der IG Metall wollen auch in Zukunft ein Arbeitszeitgesetz, das der Arbeitszeit Grenzen setzt. Dazu gehört auch das Recht auf Abschalten durch gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten“, betonte Hofmann. „Die gewaltige Beteiligung zeigt: Die Beschäftigten wollen mit ihren Wünschen, Sorgen und Forderungen gehört werden. Und sie vertrauen auf die IG Metall. Sie wissen, dass wir nicht nur hinhören, sondern auch handeln und ihre Anliegen umsetzen. Klar ist aber auch: Wer im September gewählt werden will, kommt an den Ergebnissen unserer Befragung nicht vorbei“.

 

(Presseinformation Nr. 21/2017)

 

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