Sachsen-Anhalt

IG Metall führt mit Parteien in Sachsen-Anhalt Gespräche

  • 02.06.2010
  • News, Presseinfos

Magdeburg – Die IG Metall führt im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Frühjahr 2011 Gespräche mit Vertretern der Parteien Die Linke, CDU und SPD. Im Zentrum des Meinungsaustausches stehen Konsequenzen aus der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, der drohende Fachkräftemangel sowie arbeitsmarktpolitische Fragen. Zunächst fand ein Gespräch mit der Landtagsfraktion Die Linke am heutigen Mittwoch (2. Juni) in Magdeburg statt.

Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, forderte im Gespräch mit der Links-Partei eine konsequente Politik für die Menschen in Sachsen-Anhalt. „Die prekären Beschäftigungsverhältnisse müssen durch gesetzliche Rahmenbedingungen zurückgedrängt und die Bedingungen für Leiharbeitsbeschäftigte dringend verbessert werden.“ Darüber hinaus müsse die Politik auf die paradoxe Situation auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt reagieren: „Es bedarf einer Arbeitsmarktpolitik, die der immer noch hohen Arbeitslosigkeit begegnet und gleichzeitig dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenwirkt, damit dieser nicht zur Wachstumsbremse für das Land wird,“ so Meine.

 

In der Beurteilung der Krisenursachen sehen IG Metall und Die Linke Gemeinsamkeiten. So ist es vor dem Hintergrund der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise dringend notwendig, eine nachhaltige Abkehr vom Finanzmarktkapitalismus einzuleiten und die Mitbestimmungsmöglichkeiten von Beschäftigten in den Betrieben zu stärken. „Wir brauchen mehr Wirtschaftsdemokratie in den Betrieben, es bedarf eines Kurswechsels in der Wirtschaftspolitik, der sicherstellt, dass die unrealistische Renditejagd der Börsenzocker endlich beendet wird,” sagte Meine.

 

Presseinformation Nr. 25/2010

 

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