Fünf Prozent mehr. IG Metall beschließt Forderungen für die Tarifrunde der Beschäftigten im KFZ Handwerk

  • 29.03.2017
  • News, Kfz-Handwerk

Auf ihren gestrigen Sitzungen haben die zuständigen Tarifkommissionen die Forderungen für die Beschäftigten des KFZ Handwerks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beschlossen. Die Forderungen sehen außer fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten 12 Monate eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung vor.

In Sachsen-Anhalt beginnen die Tarifverhandlungen im Mai, zum 30. April läuft der aktuell gültige Tarifvertrag aus. Über das Entgelt hinaus werden in Sachsen-Anhalt Gespräche über die Anpassung des Niveaus der unteren Entgeltgruppen an die des westdeutschen KFZ-Handwerks eingefordert. Diese Eckpunkte der gestern beschlossenen Tarifforderungen sollen für die 9.000 Beschäftigten in den 1.200 Betrieben des KFZ-Handwerks in Sachsen-Anhalt ab dem 1. Mai gelten.

Weiterhin wird in Niedersachsen der Eintritt in einen Branchendialog zur Qualifizierung und Einstiegsqualifizierung mit dem Unternehmensverband des KFZ-Handwerks gefordert. Damit sollen die Betriebe des Unternehmensverbandes für den aktuellen Strukturwandel hin zu Digitalisierung und Elektromobilität fit gemacht werden.

Diese Eckpunkte der am 28. März beschlossenen Tarifforderungen sollen für die 45.000 Beschäftigten in den 3.600 Betrieben des niedersächsischen KFZ-Handwerks ab dem 1. Juni gelten. In Niedersachsen beginnen die Tarifverhandlungen Ende April, der Tarifvertrag läuft hier zum 31. Mai aus.

Wilfried Hartmann
und Markus Wente, Verhandlungsführer der IG Metall für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, äußern ihre Erwartungen zur Tarifrunde: "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das KFZ-Handwerk sind ausgesprochen gut. Und: Ein ordentliches Plus beim Entgelt sorgt für mehr Konsumnachfrage."

 

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