Tarifverhandlungen Metall- und Elektroindustrie

Erste Warnstreikwelle in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt erreicht Höchststand – mehr als 5.500 Beschäftigte aus 28 Betrieben legten heute zeitweise die Arbeit nieder

  • 12.01.2018
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Hannover – Die Beteiligung an den Warnstreikaktionen erreicht am heutigen Freitag in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ihren Höchststand. Wie in den vergangenen Tagen bekräftigten die Beschäftigten auch heute mit zahlreichen lautstarken und phantasievollen Aktionen ihre Forderungen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 5.500 Beschäftigte an Warnstreikaktionen in Aerzen, Springe, Hildesheim, Lehrte, Uelzen, Lüchow, Naumburg, Nachterstedt, Diepholz, Wagenfeld, Osnabrück, Salzgitter-Peine, Einbeck, Bad Lauterberg, Herzberg, Langelsheim, Göttingen, Osterode, Kahlefeld, Hann. Münden, Goslar und Herzberg. Viele Aktionen dauern zur Stunde noch an.

Am 16. Januar werden die Verhandlungen mit dem dritten Verhandlungstermin der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie fortgesetzt. Vor Beginn der Verhandlungen ziehen zahlreiche Beschäftigte in einem Demonstrationszug zum Verhandlungshotel und verleihen ihren Forderungen Nachdruck und Aufmerksamkeit.

 

(Presseinformation Nr. 10/2018)