Tarifrunde Stahlindustrie Ost

Erste Tarifverhandlung Stahlindustrie Ost – Kein Angebot der Arbeitgeber

  • 16.06.2014
  • News, Tarif

Die erste Tarifverhandlung für die rund 8.000 Beschäftigten in der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie endete am 16. Juni in Berlin ergebnislos. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld für zwölf Monate und eine Fortführung der auslaufenden Tarifverträge über Altersteilzeit, Beschäftigungssicherung, der Übernahme der Ausgebildeten sowie Regelungen zu Werkverträgen.

Die IG Metall begründete heute ihre Forderung gegenüber den Arbeitgebern umfassend. Gesamtwirtschaftlich stabilisiere sich das Wachstum im Jahr 2014. Diese Entwicklung werde sich 2015 fortsetzen. Verbesserte Produktionszahlen und höhere Wachstumsprognosen für die nächste Zeit seien ermutigende Aussichten für die Stahlbranche.

Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen zurück. Ein eigenes Angebot wurde nicht vorgelegt.

 

Ein nächster Verhandlungstermin wurde noch nicht vereinbart.