Kfz-Handwerk Niedersachsen

Erste Tarifverhandlung mit dem Unternehmensverband für das Kfz-Handwerk Niedersachsen ohne Ergebnis vertagt – Arbeitgeber legen kein Angebot vor

  • 11.05.2017
  • News, Presseinfos, Kfz-Handwerk, Tarif

Hannover – In der ersten Tarifverhandlung für die ca. 25.000 Beschäftigten des Kfz-Unternehmensverbandes Niedersachsen haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlung wurde auf den 8. Juni 2017 vertagt.

Die Forderungen der Beschäftigten sehen außer fünf Prozent mehr Entgelt für die nächsten 12 Monate auch eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung vor sowie die Forderung zur Aufnahme eines Branchendialogs zur Zukunft des Kfz-Handwerks.

Wilfried Hartmann, Verhandlungsführer der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, äußert sich enttäuscht über den Ausgang der Verhandlung und stellt die Position der Verhandlungskommission klar: „Die wirtschaftliche Entwicklung im Kfz-Gewerbe rechtfertigt eine Stärkung der Einkommen. Einkommenserhöhungen sind notwendig, um die Fachkräfte in unserer Branche langfristig zu halten. Es geht um die Attraktivität und die Zukunft der Branche! Ohne eine gute Ausbildungsvergütung und künftige Qualifizierung wird das Kfz-Handwerk den Wettbewerb um Fachkräfte gegenüber der Industrie verlieren.“

 

(Pressemitteilung Nr. 23/2017)

 

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