Mitbestimmung

Entscheidungen bei Continental/Schaeffler und Volkswagen/Porsche zeigen Bedeutung der Mitbestimmung

  • 14.08.2009
  • News, Presseinfos

Hannover – Die paritätische Mitbestimmung hat sich bewährt. In Niedersachsen wurde in dieser Woche gleich zweimal bewiesen, dass die Arbeitnehmervertreter eine verläss-liche und handlungsfähige Größe sind. Nur unter Einflussnahme der Gewerkschaften und Betriebsräte konnte der Konflikt zwischen der Continental AG und der Familie Schaeffler beigelegt und die Führungskrise beendet werden.

In der Auseinandersetzung zwischen Volkswagen und Porsche haben IG Metall und Betriebsrat ebenfalls eine lösungsorientierte Position eingenommen. Trotz massiver Widerstände wurde die erweiterte Mitbestimmung abgesichert und das VW-Gesetz erhalten.

 

Die Beispiele von Continental/Schaeffler und Volkswagen/Porsche zeigen trotz aller Unterschiede, dass durchsetzungsstarke Arbeitnehmervertreter ihre Mitbestimmungsrechte verantwortungsvoll im Interesse der Beschäftigten und des jeweiligen Unternehmens nutzen. „Die von den neoliberalen Kräften und der FDP gepredigte Einschränkung der Mitbestimmung schadet massiv der wirtschaftlichen Entwicklung. Die paritätische Mitbestimmung darf nicht eingeschränkt, sondern muss ausgebaut werden. Auf dem Weg aus der Krise geht es um mehr Teilhabe der Beschäftigten,“ so das Fazit von Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

 

Presseinformation 37/2009