6. November in Hannover:

"Druck machen: Für gerechte Politik, gegen soziale Kälte"

  • 06.10.2010
  • News

Zusammen mit Sozialverband Deutschland rufen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und alle Einzelgewerkschaften dazu auf, am 6. November in Hannover für gerechte Politik und gegen soziale Kälte Druck zu machen. Der Protest richtet sich gegen das unsoziale Kürzungspaket der CDU/FDP-Bundesregierung und dessen fatale Folgen für Bürgerinnen und Bürger. IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine bezeichnet die Politik der Bundesregierung als zutiefst ungerecht und von Klientelpolitik geprägt. Die Verursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise werden verschont, Arbeitslose, Beschäftigte und Rentner müssen die Zeche zahlen für Misswirtschaft und falsche politische Entscheidungen.

"Damit muss Schluss sein. Deshalb werden wir am 6. November gegen die Rente mit 67, gegen die Einführung einer Kopfpauschale und gegen  die Ausbeutung durch Niedriglöhne und Leiharbeit protestieren. 

 

"Wir wollen", so Meine weiter, "eine andere Politik. Eine Rente die vor Armut schützt, faire Bedingungen für Leiharbeitsbeschäftigte und die junge Generation, das Ende der Zwei-Klassen-Medizin und einen Mindestlohn von 8,50 Euro." 

 

Auftakt des Aktionstages ist um 10.00 Uhr auf dem Klagesmarkt, um 10.30 Uhr startet ein Demonstrationszug durch die Innenstadt von Hannover. Die eigentliche Kundgebung findet um 5 vor 12 auf dem Opernplatz statt. Redner der Kundgebung sind Michael Sommer (DGB-Bundesvorsitzender), Adolf Bauer (Präsident des Sozialverbandes Deutschland), Hartmut Meine (Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen Anhalt) sowie Siegfried Sauer (Landesbezirksleiter ver.di Niedersachsen – Bremen). Der Aktionstag bildet den Höhepunkt zahlreicher Aktionen in Städten und Betrieben, die in den kommenden Wochen stattfinden.

 

Siehe auch:

 

Unten unter "Dateien" finden sie den DGB-Aufruf zur Demo sowie das IG Metall Flugblatt.

 

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