Tarifrunde Textil- und Bekleidungsindustrie

Dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis. Neue Warnstreiks in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Niedersachsen beschlossen

  • 17.02.2017
  • News, Presseinfos, Textil, Tarif

Hannover/Saarlouis – Die dritte Runde der Tarifverhandlung für die westdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie hat gestern in Saarlouis zu keiner Annäherung geführt. Nachdem die mehrstündige Verhandlungssitzung von der Arbeitgeberseite ohne Ergebnis abgebrochen wurde, beschließt die Tarifkommission weitere Warnstreiks.

Zuvor haben sich die Belegschaften zahlreicher Firmen in Niedersachsen mit insgesamt fast 1.000 Beschäftigten an Warnstreiks beteiligt und so ihren Forderungen Nachdruck verliehen. Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, ist mit der Beteiligung zufrieden: "Die große Beteiligung an den Warnstreiks hat unsere Erwartungen zu 100 Prozent erfüllt."

 

Die Forderungen der IG Metall sehen eine Entgelterhöhung um 4,5 Prozent vor sowie eine Weiterführung des Tarifvertrags zur Altersteilzeit mit besseren Konditionen. Die Arbeitgeberseite verließ in Saarlouis den Verhandlungstisch mit der Begründung, die Position der IG Metall sei "nicht verhandelbar."

 

Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, sagt: "Die Arbeitgeber schalten auf stur und eskalieren damit die Auseinandersetzung."

 

(Presseinformation Nr. 6/2017)

 

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