Hannover Congress Centrum, 17. September 2010

Anti-Atom-Konferenz in Hannover: Wende in der Atompolitik

  • 25.08.2010
  • News

Zu einer gemeinsamen Konferenz „Wende in der Atompolitik - soziale und ökologische Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien“ laden Hans- Böckler-Stiftung, Otto-Brenner-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftung Leben und Umwelt/ Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen, Greenpeace und BUND am 17. September 2010 in Hannover ein. Die Veranstalter wollen damit ein bundespolitisches Zeichen für eine nachhaltige Energiepolitik setzen und das energiepolitische Konzept der Bundesregierung hinterfragen.

Im April 2010 demonstrierten 100.000 Menschen mit einer Menschenkette gegen Atomkraft (hier vor dem AKW Brokdorf)

In verschiedenen Foren sollen Perspektiven für ökologische, soziale und gewerkschaftliche Rahmenbedingungen einer Energieversorgung mit erneuerbaren und alternativen Energien diskutiert werden. Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Atomenergie und Klimawandel“ hält Prof. Peter F. Bradford von Vermont Law School. Bradford war früher Mitglied der US-Atomaufsichtsbehörde NRC.

 

Das Positivszenario wird Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb, Leiterin des Instituts für Meteorologie an der Universität für Bodenkultur in Wien, entwerfen: " Wie Energieversorgung zukunftsfähig gestaltet werden kann".

 

Zum Thema „Nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung“ referieren Wolfgang Rhode vom IG Metall-Vorstand und Erhard Ott vom ver.di-Bundesvorstand. An der Podiumsdiskussion „Brücken in die Zukunft bauen“ werden teilnehmen: Hartmut Meine (IG Metall), Siegfried Sauer (ver.di), Rebecca Harms MdEP (Die Grünen), Dr. Matthias Miersch MdB (SPD), David McAllister, (Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, angefragt) sowie Heffa Schücking (urgewald-Gründerin und Geschäftsführerin).

 

Die Fachtagung wird getragen von einem breiten niedersächsischen Bündnis von Gewerkschaften, Parteien, Umweltverbänden und Bürgerinitiativen, die sich wegen der besonderen Betroffenheit Niedersachsens als Endlagerstätte für Atommüll engagieren. Drei Workshops sollen die gesellschaftspolitisch notwendige Debatte über die Wende in der Atompolitik begleiten, die Themen sind „Industrielle Arbeitsbeziehungen gestalten“, „Perspektiven der Energieversorgung“ und „Endlagerprobleme und kein Ende“.

 

Anmeldung und Kontakt: wende-atompolitikdon't want spam(at)fes.de
Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, Theaterstraße 3, 30159 Hannover
Telefon: 0511 357708-36, Telefax: 0511 357708-40,
www.fes.de/niedersachsen

 

Den Einladungsflyer, eine detaillierte Programmbeschreibung und das Anmeldeformular finden Sie unten unter "Dateien" zum Download.